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Künftig mehr Sachsen im Bundestag

Sachsen wird mit 38 Abgeordneten im neu gewählten Bundestag vertreten sein - vier mehr als bisher.

Kamenz. Sachsen wird mit 38 Abgeordneten im neu gewählten Bundestag vertreten sein - vier mehr als bisher. Das Gros stellt die CDU, sie holte nach Angaben des Landeswahlleiters in Kamenz vom Montag die Direktmandate in zwölf der insgesamt 16 Wahlkreise. Mit 36,7 Prozent hat auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière den Sitz im Bundestag verteidigt. Michael Kretschmer, Generalsekretär der CDU Sachsen und Vorsitzender der CDU-Landesgruppe im Bundestag, verlor hingegen sein Mandat an die AfD. Auch der CDU-Politiker Klaus Brähmig muss weichen: Frauke Petry gewann mit 37,4 Prozent der Stimmen in der Sächsischen Schweiz-Osterzgebirge.

Die AfD, stärkste Kraft noch vor der CDU in Sachsen, hat künftig elf Abgeordnete in Berlin - drei Direktmandate und acht Mandate über die Landesliste. Unter den neuen Parlamentariern ist der umstrittene Dresdner Richter Jens Maier.

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