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Kamenz

Künstler kommen nach Nebelschütz

An diesem Sonntag schauen sich internationale Künstler die Gegend in und um Nebelschütz an, in der sie sich  mit Einheimischen verewigen wollen.

Künstler wollen sich in Nebelschütz mit ihren Werken zeigen.
Künstler wollen sich in Nebelschütz mit ihren Werken zeigen. ©  Nikolai Schmidt

Nebelschütz. Künstler aus aller Welt fühlen sich in der Oberlausitz wohl, wie das erste Juli-Wochenende einmal mehr bewies. Während in Crostwitz Folkloregruppen unter anderem aus Algerien, Peru und Russland das Publikum verzauberten, boten Görlitz und Zgorzelec beim Straßentheaterfestival Via Thea beispielsweise Belgiern, Portugiesen und Griechen eine gut besuchte Bühne.

Am kommenden Wochenende kommen erneut internationale Künstler in die Region, aber die sechs Polen, Tschechen, Österreicher und Deutschen werden weder tanzen noch schauspielern. Sie schauen sich die Landschaft zwischen Nebelschütz, Miltitz und Wendischbaselitz an. Denn diese Landschaft wollen sie im Herbst künstlerisch ein wenig verändern. „Auf diese Weise kann der Mensch der Natur etwas zurückgeben“, erklärt Hubert Lange. Er gehört zum Vorstand des Nebelschützer Kunst- und Bildungsvereins Steinleicht, der seit 2009 zwölf Bildhauerwerkstätten im Steinbruch Miltitz organisierte. Die insgesamt dreizehnte Auflage wird gerade für Mitte bis Ende August vorbereitet.

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Mitte September bis Anfang Oktober folgen den Bildhauern dann die sechs Landschaftskünstler – mit ihren Ideen, wie sie die im Juli gesehene Gegend bereichern können. Den Einwohnern sollen dabei keine fertigen Kunstwerke vor die Nase gesetzt werden, sondern sie können das Ganze mitgestalten. Wie, will der Steinleicht-Verein in den nächsten Wochen in persönlichen Gesprächen mit den Menschen vor Ort diskutieren. (SZ/tbe)