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Das war die Dresdner Rede von Mithu Sanyal

Mithu Sanyal entwirft in ihrer Dresdner Rede die Vision von einer Welt, in der es viel mehr Liebe gibt.

Von Karin Großmann
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Mithu Sanyal, ist eine deutsche Kulturwissenschaftlerin, Journalistin und Schriftstellerin.
Mithu Sanyal, ist eine deutsche Kulturwissenschaftlerin, Journalistin und Schriftstellerin. © Ronald Bonß

Was gerade in der Ukraine passiert, sei entsetzlich, sagt Mithu Sanyal. "Trotzdem finde ich es unredlich, dass der Krieg in der Ukraine als Argument missbraucht wird, der Bundeswehr einfach mal so 100 Milliarden Euro zuzuschustern – wegen unserer Sicherheit." Mit diesem Geld könnten alle Pflegekräfte in den Krankenhäusern ein wertschätzendes Gehalt bekommen, und es bliebe immer noch ein Batzen übrig. "Das würde mir ein Gefühl der Sicherheit geben!" Abgesehen davon würden die Milliarden der Ukraine aktuell wenig nützen, ebenso wenig wie eine Diskussion über die Wehrpflicht. "Wenn Deutschland die Wehrpflicht wieder einführt, wandere ich aus! Ich lasse meinen Sohn nicht zum Militär. Zu einem Militär, das sich wieder aktiv an Kriegen beteiligt."

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