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Kunst und Korrektheit - das passt nicht

Jazztage-Chef Kilian Forster über Begriffs-Streitereien und Schattenseiten politischer Korrektheit: „Manche Weltverbesserer denken nicht an die Konsequenzen.“

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Roby Lakatos nennt sich selbst den „König der Zigeunergeiger“. Kilian Forster lud ihn nun ein, bei seiner Veranstaltung „Zigeunerjazz & More“ in Dresden zu spielen. Lakatos hat mit dem Titel kein Problem.
Roby Lakatos nennt sich selbst den „König der Zigeunergeiger“. Kilian Forster lud ihn nun ein, bei seiner Veranstaltung „Zigeunerjazz & More“ in Dresden zu spielen. Lakatos hat mit dem Titel kein Problem. © PR

Kilian Forster, Musiker und Intendant der Dresdner Jazztage, macht nicht nur mit musikalischen Aktion von sich reden. Als er im vergangenen Jahr dem umstrittenen Historiker, Publizisten und Verschwörungsideologen Daniele Ganser ein Podium gab, hagelte es Proteste. Andererseits gehörte dieser Vortrag zu den am besten besuchten Abenden der Jazztage. Forster setzt nun weiter auf kontrovers diskutierte Themen, entsprechende Veranstaltungen will er regelmäßig anbieten. Ein Gespräch über Zigeuner, Rassismus und die Folgen korrekter Kunst.

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