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Regiedebüt von Daniel Brühl bei Berlinale

Die Berlinale will trotz Pandemie neue Filme auszeichnen. Im Wettbewerb laufen diesmal mehrere deutsche Produktionen.

Peter Kurth (l) und Daniel Brühl in einer Szene aus "Nebenan" ("Next Door"). Das Regiedebüt von Schauspieler Daniel Brühl gehört zu den Wettbewerbsfilmen der Berlinale 2021.
Peter Kurth (l) und Daniel Brühl in einer Szene aus "Nebenan" ("Next Door"). Das Regiedebüt von Schauspieler Daniel Brühl gehört zu den Wettbewerbsfilmen der Berlinale 2021. © Reiner Bajo/Berlinale/dpa

Berlin. Eine Literaturverfilmung von Dominik Graf und das Regiedebüt von Schauspieler Daniel Brühl gehen ins Rennen um den Goldenen Bären der Berlinale. Insgesamt 15 Titel laufen im diesjährigen Wettbewerb, wie der künstlerische Leiter Carlo Chatrian am Donnerstag in einem Video bekanntgab.

Regisseur Graf hat Erich Kästners Roman "Fabian oder Der Gang vor die Hunde" aus dem Jahr 1931 verfilmt, mit Tom Schilling in der Hauptrolle. Brühl lässt in "Nebenan" zwei unterschiedliche Figuren in einer Berliner Kneipe aufeinander treffen.

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Im Wettbewerb läuft auch "Ich bin dein Mensch" von Regisseurin Maria Schrader ("Unorthodox") - eine Geschichte über die Begegnung mit einem humanoiden Roboter, als Schauspielerinnen sind Maren Eggert und Sandra Hüller ("Toni Erdmann") dabei.

Das Leitungs-Duo der Berlinale, Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian. Die 71. Berlinale wird wegen der Pandemie in diesem Jahr geteilt - auf einen digitalen Branchentreff im März und ein öffentliches Festival im Juni.
Das Leitungs-Duo der Berlinale, Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian. Die 71. Berlinale wird wegen der Pandemie in diesem Jahr geteilt - auf einen digitalen Branchentreff im März und ein öffentliches Festival im Juni. © Jens Kalaene/dpa

Das deutsche Kino ist diesmal mehrfach vertreten, auch mit der Dokumentation "Herr Bachmann und seine Klasse" von Maria Speth. Auch internationale Namen sind dabei. Die französische Filmemacherin Céline Sciamma ("Porträt einer jungen Frau in Flammen") geht mit ihrem neuen Projekt "Petite Maman" ins Rennen.

Im Wettbewerb konkurrieren zum Beispiel auch Filme des Südkoreaners Hong Sangsoo, des Franzosen Xavier Beauvois, des Rumänen Radu Jude und des Japaners Ryusuke Hamaguchi.

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