Das Verwenden geschlechtergerechter Sprache stößt in Sachsen auf wenig Zustimmung. Auch bundesweit ist die Meinung dazu ähnlich, wie Umfragen zeigen.
Dresden. Dresden. Zum Gendern haben die Sachsen ein klare Haltung: Die meisten können geschlechtergerechter Sprache offenbar nur wenig abgewinnen, zeigen zwei kürzlich durchgeführte Umfragen von Sächsische.de mit den Meinungsforschern von Civey.
Gefragt danach, ob man geschlechtergerechte Sprachformulierungen persönlich eher gut oder schlecht findet, sagen 92 Prozent der Befragten in Sachsen "schlecht". Auf die Antworten "gut" und "unentschieden" entfallen je 4 Prozent.
Das Ergebnis ist deutlich, aber die Sachsen nehmen mit dieser Haltung keine Sonderstellung ein. Denn auch bundesweit überwiegen die Vorbehalte, wenn auch etwas weniger ausgeprägt. In der deutschlandweiten Auswertung der gleichen Umfrage sagen 84 Prozent der Bundesbürger, dass Gendern "schlecht" sei, nur neun Prozent sagen "gut".