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Foo Fighters bei "Rock im Park" und "Rock am Ring"

Im März 2022 starb Schlagzeuger Taylor Hawkins. Nun nehmen die Foo Fighters zum ersten Mal seit seinem Tod wieder an Festivals in Deutschland teil.

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Die US-Rockband Foo Fighters will zum ersten Mal seit dem Tod ihres Schlagzeugers wieder an Festivals in Deutschland teilnehmen.
Die US-Rockband Foo Fighters will zum ersten Mal seit dem Tod ihres Schlagzeugers wieder an Festivals in Deutschland teilnehmen. © AP

Nürnberg/Nürburg. Die US-Rockband Foo Fighters will zum ersten Mal seit dem Tod ihres Schlagzeugers wieder an Festivals in Deutschland teilnehmen.

Die Band trete als einer der Headliner bei "Rock im Park" in Nürnberg und dem Zwillingsfestival "Rock am Ring" am Nürburgring in der Eifel Anfang Juni auf, gab der Veranstalter am Mittwoch bekannt.

Ende des vergangenen Jahres hatte die Band mitgeteilt, weiter gemeinsam Musik machen zu wollen, nachdem Schlagzeuger Taylor Hawkins im März 2022 gestorben war.

An den Nürburgring kamen im vergangenen Jahr etwa 90.000 Feiernde, nach Nürnberg rund 70.000. Damit zählen "Rock am Ring" und "Rock im Park" zu den größten Musikfestivals in Deutschland.

Metal-Band Pantera doch nicht bei Rockfestivals

Zuletzt hatte der geplante Auftritt der Heavy Metal-Band Pantera auf den Festivals für Diskussionen gesorgt. Der Sänger der US-Band, Phil Anselmo, soll sich 2016 auf einer Bühne rassistisch geäußert und den Hitlergruß gezeigt haben. Ein Video davon machte im Internet die Runde.

Anselmo entschuldigte sich später dafür. Zusätzliche Kritik hatte es mit Blick auf den Veranstaltungsort gegeben: "Rock im Park" findet in Nürnberg auf dem ehemaligen NS-Reichsparteitagsgelände statt. Die Band wird aber nun doch nicht wie angekündigt bei den Festivals dabei sein.

"Die Band Pantera wird nicht wie angekündigt bei Rock im Park und Rock am Ring 2023 auftreten", teilten die Veranstalter am Montagabend bei Twitter in wortgleichen Statements mit. (dpa)