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Auf Festung Königstein: Zeitreise durch die sächsische Heimat

Faszinierendes Elbtal: Die Festung Königstein präsentiert die Kunstsammlung des Dresdners Wolfgang Donath. Der liebt sein altes Sachsen so sehr wie die Kunst, in der es einst dargestellt wurde.

Von Birgit Grimm
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Der Dresdner Kunstsammler  Wolfgang Donath in der Ausstellung "Entlang der Elbe" auf der Festung Königstein, die Schätze seiner Sammlung zeigt.
Der Dresdner Kunstsammler Wolfgang Donath in der Ausstellung "Entlang der Elbe" auf der Festung Königstein, die Schätze seiner Sammlung zeigt. © Marko Förster

Das sieht ja aus wie in der Dresdner Gemäldegalerie! – Diesen erstaunten Ausruf wird man wohl in nächster Zeit öfter von Besucherinnen und Besuchern der Festung Königstein hören, wenn sie in der Magdalenenburg die Ausstellung „Entlang der Elbe“ betreten. Versammelt sind hier vor allem Gemälde, die der Dresdner Sammler Wolfgang Donath in einem halben Jahrhundert Lebenszeit zusammengetragen hat: Ansichten von Dresden, Meißen, ein Blick auf den Elbebogen mit der Festung Königstein und ein Blick in den Rubenssaal der Dresdner Gemäldegalerie, gemalt von Constantin Feudel im Jahr 1886. Auf diesem Bild hängen die Gemälde auf einem ähnlich roten Untergrund, wie ihn die Ausstellungskuratoren der Festung für ihre Schau gewählt haben. Sogar die runden Sitzbänke in der Magdalenenburg sind denen in Feudels Bild nachempfunden. Das sieht alles sehr edel aus und gibt der Auswahl aus der Sammlung von Wolfgang Donath, zu der auch Meissener Porzellane, kostbare Uhren und Bronzefiguren gehören, den ihr gebührenden Rahmen.

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