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Zittau

Kulturfabrik für Bundespreis nominiert

Die Meda in Mittelherwigsdorf steht für Nachhaltigkeit und deshalb im Finale für die gleichnamige Auszeichnung. Nun muss noch eine Jury überzeugt werden.

Damals und heute: Kuturfabrik Mittelherwigsdorf
Foto: Matthias Weber
Damals und heute: Kuturfabrik Mittelherwigsdorf Foto: Matthias Weber © Matthias Weber

Freudig überrascht haben Thomas Pilz und die anderen Mitstreiter von der Kulturfabrik Meda in Mittelherwigsdorf reagiert, als sie von der Nominierung für den Bundespreis Nachhaltigkeit hörten.  Als einer von drei Finalisten in der Kategorie Gesellschaft stellen sie sich nun einer Jury, die am 18. Oktober anlässlich der Preisverleihung die Preisträger bekannt gibt. Pilz erfuhr vor fünf Monaten davon, dass die Kulturfabrik einer der Vorgeschlagenen für den Preis ist. Daraufhin folgte die Bewerbung. "Ich hatte aber ehrlich gesagt den ganzen Vorgang schon wieder vergessen."

Nun geht's darum, der Jury noch einmal genau zu begründen, warum die Kulturfabrik für Nachhaltigkeit steht. "Und insbesondere die soziale und kulturelle Dimension zu unterstreichen", so Pilz.

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Hinter dem Preis Bundesvereinigung Nachhaltigkeit, die sich als zivilgesellschaftlich organisierte nationale Nichtregierungsorganisation sieht. Sie stiftet ihn als Auszeichnung für besonders nachhaltige Handlungen und Handlungsweisen in den Kategorien Gesellschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Das Ziel: Aufzeigen, dass jede Aktivität ein Teil des gesamten Engagements für eine gerechtere und nachhaltigere Gesellschaft ist.

Insgesamt sind über 90 Nominierungen in die fünf Kategorien eingegangen. Etwa 40 Prozent gingen unter der Kategorie "Gesellschaft" ein. Aus der Vorschlagsliste haben Experten jeweils drei Nominierungen pro Kategorie für die Finalrunde ausgewählt. Ende September 2019 wird eine Mehrgenerationen-Jury die Preisträger in einem zweitägigen Workshop auswählen. Diese besteht in diesem Jahr aus zehn Jugendlichen im Alter von 13 bis 21 Jahren, fünf Erwachsenen im Alter von 22 bis 65 Jahren und fünf ab 66 Jahren.

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