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Kundgebung gegen Flüchtlingslager auf Burg Hohnstein

Am Donnerstagabend hatte die „Bürgerinitiative Hohnsteiner für Hohnstein“ erstmals zu einer Kundgebung aufgerufen. Der Protest richtet sich gegen eine Aufnahmeeinrichtung im Wahrzeichen des Ortes.

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Hohnstein. Die „Bürgerinitiative Hohnsteiner für Hohnstein“ hatte gestern Abend erstmals zu einer Kundgebung auf den Marktplatz eingeladen. Hintergrund sind Befürchtungen, dass die Burg Hohnstein Aufnahmeeinrichtung für 200 Asylbewerber werden könnte. Der kleine Marktplatz vor der Burg war gut gefüllt. Rund 300 Leute hatten sich eingefunden. Konkrete Aussagen konnte es erwartungsgemäß nicht geben, da es sich weder um eine städtische noch um eine landkreiseigene Veranstaltung dazu handelte.

Mitglieder der AG Asyl Hohnstein zeigten am Rand der Veranstaltung ihre Solidarität mit Asylbewerbern.
Mitglieder der AG Asyl Hohnstein zeigten am Rand der Veranstaltung ihre Solidarität mit Asylbewerbern. © SZ

Das Landratsamt informierte bereits in einem SZ-Gespräch darüber, dass die Unterbringung auf der Burg geprüft werde, diese aber eine von vielen Objekten sei. Bei dieser Aussage mussten es auch die Organisatoren der Veranstaltung belassen. Ziel sei es, die Fragen der Einwohner zu sammeln. Einige wurden bereits gestern Abend laut. So beschäftigt die Einwohner unter anderem, wie sie vor den Asylbewerbern geschützt werden? Ob die Polizei rechtzeitig da ist? Wo die Asylbewerber einkaufen sollen, wo es doch nichts gebe? Und sie wollten wissen, weshalb aus den ursprünglich 48 für Hohnstein geplanten, Flüchtlingen 200 werden sollen. Mitglieder der AG Asyl Hohnstein zeigten am Rand der Veranstaltung ihre Solidarität mit Asylbewerben und warben auf Plakaten dafür, dass die Sächsische Schweiz bunt ist (SZ/aw)

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