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Kunst auf der Albrechtsburg

Am zweiten Märzwochenende findet der Grafikmarkt statt, ab April ist Barlach zu sehen.

© SZ-Archiv/Claudia Hübschmann

Meißen. Der mittlerweile 18. Meißner Grafikmarkt findet am 10. und 11. März, jeweils von 10 bis 18 Uhr auf der Albrechtsburg statt. Die vom Kunstverein Meißen veranstaltete Grafikmesse mit Präsentation und Verkauf von künstlerischen Druckgrafiken, Zeichnungen, Aquarellen, Fotografien und Künstlerbüchern bietet wieder eine fachkundige Beratung durch die anwesenden Künstler. Die Albrechtsburg Meißen – selbst ein Kunst- und Architekturdenkmal mit mehr als 500-jähriger Geschichte – stellt den teilnehmenden Grafikern den perfekten Rahmen zur Präsentation ihrer Kunstwerke bereit.

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Bereits ab April wird die Albrechtsburg wiederum zum Kunstort. Denn dann findet vom 20. April bis zum 22. Juli die Sonderausstellung „Zwiesprache“ statt. Sie zeigt ausgewählte Skulpturen des berühmten Expressionisten Ernst Barlach und Gemälde des zeitgenössischen Malers Alexander Dettmar.

In Kooperation mit der Ernst-Barlach-Museumsgesellschaft wird in den spätgotischen Räumen des Meißner Schlosses sowohl eine Einheit aus Architektur, Plastik und Malerei als auch ein Dialog zwischen zwei Künstlern verschiedener Generationen gestaltet: Dafür sind ca. 25 Plastiken von Ernst Barlach (1870 – 1938) vorgesehen. Da Barlach in den 1920er Jahren auch für die Porzellan-Manufaktur Meissen unter ihrem Direktor Max Adolf Pfeiffer tätig war, werden exemplarisch Arbeiten aus Böttgersteinzeug mit einbezogen. Einen regionalen Bezug soll es ebenso bei den Bildern Alexander Dettmars (geb. 1953) geben, der sich eigens für diese Ausstellung zum Ziel gesetzt hat, einige Meißner Stadtansichten zu malen. (SZ/ul)