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Kamenz

Kunstaktionen locken ins Jauertal

Bis zum 6. Oktober finden zwischen Miltitz und Nebelschütz zum dritten Mal Landschaftskunst-Wochen statt.

Auch am Miltitzer Frosch gibt es mehrere Aktionen.
Auch am Miltitzer Frosch gibt es mehrere Aktionen. © Andreas Kirschke

Nebelschütz. Sechs international tätige Kunstschaffende werden eine Reihe von Kunstprojekten in und mit der Natur sowie unter Verwendung lokaler Materialien verwirklichen. Die künstlerischen Arbeiten wenden sich an die Menschen, die im Nebelschützer Land leben. Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde mit ihren Ortsteilen und aus der näheren Umgebung sind herzlich eingeladen, an allen Kunstaktionen teilzunehmen. Bei einigen der Werke, die über längere Zeit vorbereitet und verwirklicht werden, kann sogar täglich oder stundenweise mitgearbeitet werden.

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Veranstaltet wird das „Njebjesa“-Landschaftskunst-Projekt vom örtlichen Steinleicht e. V. in Zusammenwirken mit der Gemeinde Nebelschütz. Mit den Landschaftskunst-Wochen will man die besondere Verbindung, die man als Menschen und Gemeinwesen mit der uns nährenden Natur haben, sichtbar und erlebbar machen. Die Kunst soll und will dabei als Anregerin dienen, Gespräche zu vertiefen, um Herz und Verstand zur schöpferischen Sorge für eine enkeltaugliche Zukunft in einer umsichtig bewahrten Heimat zu befähigen. Hier die Aktionen im Überblick:

Am Miltitzer Frosch

Ab 13. September, fortlaufend: Cornelia Krüger „Gute Erde“ - Errichtung einer Anlage zur Gewinnung fruchtbarer Erde; ab 16. September fortlaufend: Birgit Kratzheller „Inseln“ – der Bachlauf der Jauer wird um Inseln geleitet, die zur Renaturierung der Aue dienen; ab 23. September fortlaufend: Cornelia Krüger „Ort der Weitsicht“ – ein Aussichtspunkt entsteht.; am 28. September, 14 Uhr: Miloš Šejn „Opfer“ – der Stein wird temporär gefärbt.

Am ehemaligen Staubecken

Ab 16. September fortlaufend: Sarah Rechberger „Sternenperformance“ – Sterne am Himmel werden vermessen und ihr Ort auf dem Boden fixiert; 20. und 21. September, jeweils 21 Uhr, Teilnahme an der Performance möglich; ab 23. September fortlaufend: Kerstin Polzin „Weidenkugel“ & Sarah Rechberger „Wunderkugel“ – eine oder mehrere begehbare Kugeln werden aus Weiden geflochten; 27. September ganztags: Miloš Šejn „Grüne Linie“ – Das Mäandern der Jauer wird sichtbar gemacht; 28. September & 5. Oktober, je 10 Uhr: Sarah Rechberger „Herzverbindung“ – Ritual, um sich mit dem Herzen der Erde zu verbinden; 1. bis 6. Oktober: Iwona Stypułkowska: „Kräfte der Sonne“ – ein Symbol zur Verbindung von Sonne und Erde entsteht.

Aue am alten Bachlauf

Ab 17. September, fortlaufend: Kerstin Polzin „Flussforum“ – das Wasser der Jauer wird temporär in den alten Bachlauf umgeleitet; 21, 22. und 29. September, je 14 Uhr: Kerstin Polzin „Besinnung auf unsere Wurzeln“; ab 23. September, fortlaufend: Birgit Kratzheller „Querungen“ – aus Holzplanken werden (schwebende) Übergänge über die Jauer geschaffen

Beim Bauhof Nebelschütz

14. September, 16 Uhr: Miloš Šejn „Tor zwischen den Welten – eine Pappel wird rituell gefällt.

Am Staudamm

30. September, fortlaufend: Kerstin Polzin „Wippe“ – Verbindung zwischen den Welten; 4. Oktober, ganztags: Cornelia Krüger „Tisch der Begegnung“ – gemeinsam auf dem Grat tafeln; 5. Oktober, 12.30 Uhr: Kerstin Polzin: Einweihung der Wippe und nochmals „Tisch der Begegnung“ mit Cornelia Krüger

Außerdem zu erleben

Ort noch offen: 28. September, nachts – Cornelia Krüger „Sternverbindungen“ – Resonanz auf die Sternperformance von Sarah Rechberger; Ort noch offen: 5. Oktober, ab 9 Uhr – Iwona Stypułkowska „Goethes farben“, praktischer Workshop über Goethes Farbenlehre.

Finissage am 6. Oktober

Alle Mitwirkenden präsentieren an allen Orten ganztags ihre geschaffenen Werke. Mit Wanderungen zu den Schauplätzen, Gesprächen und Besichtigung. (SZ)