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Kunstrasenplatz-Bau startet im August

Die Arbeiten in Doberschau werden vor allem mit Fördergeld finanziert. Doch es gibt auch eine besondere Spendenaktion.

© Uwe Soeder

Von Katja Schäfer

Doberschau. Auf dem Sportplatz in Doberschau laufen jetzt die praktischen Vorbereitungen für den Bau eines Kunstrasenplatzes. „Die alten Tore und Barrieren auf dem Hartplatz wurden schon entfernt“, berichtet Jens Steinbeck. Er ist der Präsident des Sportvereins Gnaschwitz-Doberschau. Voraussichtlich in der zweiten Augustwoche beginnt seinen Aussagen nach die beauftragte Firma mit den Arbeiten.

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Finanziert wird das Vorhaben vor allem mit Hilfe von EU-Mitteln für den ländlichen Raum. 400 000 Euro sind zugesagt. Die Gemeinde Doberschau-Gaußig steuert 100 000 Euro bei. Doch damit können nicht alle Wünsche erfüllt werden. „Wir benötigen zusätzliches Geld, um bestimmte Dinge so umzusetzen, dass es eine tolle Anlage wird“, sagt Jens Steinbeck. Deshalb hat der Verein eine Spendenaktion gestartet. Wer einen Beitrag zur neuen Spiel- und Trainingsstätte leisten möchte, kann ein Stück Kunstrasen beisteuern. Der Verein hat dafür eine spezielle Internetseite eingerichtet. Sie zeigt ein Fußballfeld, das in viele kleine Teile untergliedert ist. Die Preise für die Flächen reichen von 50 Euro für ein kleines Quadrat auf dem Spielfeld über 1 500 Euro für einen Strafraum bis hin zu 5 000 Euro für den Mittelpunkt. Außerdem können Interessenten eine virtuelle Bande als Werbefläche erwerben. Bisher kamen so schon 600 Euro zusammen. – Seit drei Jahren bemüht sich der Sportverein um einen Kunstrasenplatz, um die Bedingungen vor allem für die Fußballer zu verbessern. Jetzt wird der Wunsch Wirklichkeit.

www.sv-gnaschwitz-doberschau.de