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Zittau

Ein Kofferraum voller Kupferkabel

Die Polizei stoppt in Zittau einen Wagen mit zwei Polen und verdächtiger Fracht. Die Erklärung der Insassen dafür ist abenteuerlich.

Der ganze Kofferraum des Mazda war voll beladen mit Kupferkabeln. © Bundespolizei Ebersbach

Eine große Fuhre kostbares Buntmetall fiel am Montagabend (8. April) Fahndern der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe von Polizei und Bundespolizei in Zittau in die Hände. Mit prall gefülltem Kofferraum waren zwei Männer aus Polen mit ihrem Mazda 6 Kombi in der Zittauer Chopinstraße unterwegs. Eine Streife stoppte um 17:50 Uhr den Wagen noch vor der Ausreise nach Polen und kontrollierte die 37- und 46-jährigen Insassen, wie die Bundespolizei mitteilt. Die vorgelegten Dokumente waren in Ordnung, nur mit der Ladung stimmte etwas nicht. Die Rückbank war umgelegt und es lagen etwa 200 Kilogramm altes Kupferkabel im Wagen. Angesichts der zahlreichen Buntmetalldiebstähle in der Region wurden die Beamten der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz stutzig und führten mit Unterstützung eines polnischen Kollegen als Dolmetscher eine Befragung der beiden Männer durch. Die gaben an, das Kabel habe am Bahnhof Zittau "nur so rumgelegen" und da hätten sie es mitgenommen.

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Ob das Kabel tatsächlich aus Bahneigentum stammt und ob die beiden Männer dieses bei einem Schrotthändler zu Geld machen wollten, ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Das Bundespolizeirevier Zittau hat das Kabel sichergestellt und gegen die Polen Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls eingeleitet. 

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