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Döbeln

Ladestation geht in Waldheim in Betrieb

Nutzer von Elektroautos können jetzt auch auf dem Waldheimer Niedermarkt Strom zapfen. Bei der Abrechnung gibt es mehrere Möglichkeiten.

Auf dem Waldheimer Niedermarkt können Fahrer von Elektroautos Strom für ihre Fahrzeuge zapfen.
Auf dem Waldheimer Niedermarkt können Fahrer von Elektroautos Strom für ihre Fahrzeuge zapfen. © Dietmar Thomas

Waldheim. Die Säule macht etwas her und ist nicht zu übersehen. Auf dem Waldheimer Niedermarkt können Fahrer von Elektroautos ab sofort Strom für ihr Fahrzeug zapfen. Die Säule wurde vom Energieversorger Envia M errichtet. Der betreibt in der Region Döbeln aktuell vier öffentliche Normalladesäulen. Diese befinden sich in Kriebstein, Leisnig, Roßwein und Waldheim.

Für die Ladestation in Waldheim hat das Unternehmen etwa 15.800 Euro investiert. „Die Kosten für die Planung, Errichtung und Inbetriebnahme einer Ladesäule variieren jeweils in Abhängigkeit von den Gegebenheiten vor Ort“, sagt Maxi Rudolph von der Envia-Unternehmenskommunikation.

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Die Abrechnung der Ladevorgänge an Normalladesäulen erfolgt nach Verbrauch in Kilowattstunden. Es kann via Autostrom-Tarif (Laden mit Vertrag) oder per Direktbezahlung (Laden ohne Vertragsbindung) mit Kreditkarte oder PayPal geladen werden. „Die Kosten bei Abschluss unseres Produktes Autostrom unterwegs liegen aktuell bei 30 Cent/Kilowattstunde brutto beziehungsweise netto 25,21 Cent/Kilowattstunde bei Normalladesäulen“, erklärt Maxi Rudolph. 

Freischaltung per Smartphone-App

Die Freischaltung an den Säulen erfolgt entweder per Ladekarte oder Smartphone-App. „Generell ist die Anmeldung mit Ladekarten von verschiedenen Anbietern des innogy Roaming-Netzwerks und des Hubject-Verbundes möglich. Der Preis für den Ladevorgang hängt dann von den vertraglichen Vereinbarungen zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Kartenanbieter ab“, so Rudolph.

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