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Lady Gaga ergreift Partei für Homosexuelle

Portland. Popstar Lady Gaga hat sich für Homosexuelle bei den US-Streitkräften stark gemacht. Die Sängerin nahm an einer Kundgebung in Maine teil, um zwei republikanische Senatorinnen des US-Staates dafür...

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Portland. Popstar Lady Gaga hat sich für Homosexuelle bei den US-Streitkräften stark gemacht. Die Sängerin nahm an einer Kundgebung in Maine teil, um zwei republikanische Senatorinnen des US-Staates dafür zu gewinnen, das umstrittene Militärgesetz „Don’t ask, don’t tell“ („Frage nicht, sage nichts“) im Senat aufzuheben. Zu der Veranstaltung kamen am Montag mehr als 2000 Menschen, darunter Veteranen, die aufgrund des Gesetzes entlassen wurden.

Das umstrittene Militärgesetz aus dem Jahr 1993 verbietet es, dass Anwerber der Streitkräfte Menschen nach ihrer sexuellen Orientierung fragen. Ebenso ist es schwulen und lesbischen Soldaten untersagt, über ihre sexuelle Orientierung zu sprechen. Das „Servicemembers Legal Defense Network“ hat die beiden US-Senatorinnen Olympia Snowe und Susan Collins aufgefordert, für eine Aufhebung des Gesetzes zu stimmen.

Eine kalifornische Bundesrichterin hatte vor knapp zwei Wochen den Ausschluss von bekennenden Homosexuellen aus den US-Streitkräften für verfassungswidrig erklärt. Sie verstoße gegen das im ersten Verfassungszusatz garantierte Recht auf freie Meinungsäußerung, erklärte das Gericht. (dapd)