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Lärm-Test in der Praxis

Schallschluckende Streifen sollen Turnhalle leiser machen.

© Klaus-Dieter Brühl

Von Birgit Ulbricht

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Lampertswalde. Die Lampertswalder Turnhalle geht ab dieser Woche in den Praxistest. Nur im regulären Sportbetrieb werde sich zeigen, so Udo Gabrisch zuletzt im Gemeinderat, ob der neue Schallschutz auch funktioniert. Der besteht lediglich aus zwei größeren Längsstreifen an den Hallenwänden und einem Schallschlucker an der Stirnseite, so Bürgermeister Wolfgang Hoffmann. Die Arbeiten wurde letzte Woche von der Gemeinde abgenommen. Eine jährliche Sicherheitsprüfung war im September 2013 zu dem Ergebnis gekommen, dass es in der Turnhalle bei normalen Sportbetrieb zu laut ist. 98 Dezibel wurden damals gemessen. Das ist lauter als ein Lkw.

Bei längerer Einwirkung kann dieser Lärm gesundheitsschädigend sein. Die Gemeinde nutzte Geld aus dem Fördermittelprogramm „Brücken in die Zukunft“, um die Mängel in der Turnhalle abzustellen. Auch die Lärmbelastung im Speisesaal der Schule gilt als zu hoch. Das bestätigt Catrin Niemtz. „Aber dort konnte man normale schallschluckende Platten an die Decke hängen“, sagt die Bauamtsleiterin. Das ließ sich in dem ehemaligen Klassenzimmer schnell erledigen.