Teilen: merken

Land baut Asylunterkunft ab

Die Containerstadt an der Ecke Blasewitzer/Fetscherstraße wird nicht benötigt. Sie war teuer, obwohl keiner einzog.

© Sven Ellger

Es gab separate Küchen- und Sanitärtrakte, die sind gerade abgebaut worden. Die Flüchtlings-Erstaufnahme-Einrichtung des Landes an der Ecke Blasewitzer/ Fetscherstraße verschwindet bis Anfang des kommenden Jahres, ohne dass sie je einen Bewohner hatte. Darüber informierte das Sächsische Immobilien- und Baumanagement (SIB) auf SZ-Anfrage. Die Zahl der Asylsuchenden ist schneller zurückgegangen, als zunächst angenommen wurde. Wie hoch die Kosten für Auf- und Abbau des Containerdorfes sind, dazu will das SIB nichts sagen. Es seien zivilrechtliche Verträge geschlossen worden, über die beide Parteien Stillschweigen vereinbart haben. Fest steht, dass das SIB allein für die Bauzeit 60 000 Euro für einen 24-Stunden-Wachschutz ausgegeben hat. Auch danach waren weiter Sicherheitsleute für den Schutz eingesetzt.

Symbolbild Anzeige
Anzeige

Von Actionfilm bis Comic

Erwartungsvolle Spannung. Der Vorhang öffnet sich. Dann laufen 13 Kurzfilme über Sachsen. Neugierige können hier die Filme schon online sehen.

Die Johannstädter Einrichtung ist nicht die einzige in Dresden, die abgebaut wird. Auch die Erstaufnahme-Einrichtung am Flughafen ist stillgelegt worden, die auf der Bremer Straße soll Mitte 2018 aufgelöst werden, wie das Land informierte. Dagegen bleibt das ehemalige Technische Rathaus auf der Hamburger Straße die sachsenweit größte Asyl-Aufnahme-Einrichtung mit 1 600 Plätzen. (SZ/kh)