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Deutschland & Welt

Land unter an der Mosel

Ein schweres Unwetter fegt über die Region Trier hinweg. Keller laufen voll, Straßen werden überschwemmt. Aber nicht nur dort sind Helfer im Dauereinsatz. 

Spuren an der Aussenwand eines Hauses in Trier weisen auf die Höhe der Überflutung nach dem Unwetter hin. © Harald Tittel/dpa

Trier/Papenburg. Ein Unwetter mit Starkregen und Hagel hat in Trier vollgelaufene Keller und Sturmschäden zurückgelassen. Die Berufsfeuerwehr und sämtliche freiwilligen Feuerwehren der Stadt rückten am späten Donnerstagabend und in der Nacht zu über 220 Einsätzen aus, wie ein Sprecher am Freitag mitteilte. Unterstützt wurden sie dabei von Polizei, Technischem Hilfswerk und Stadtwerken. Bäume seien umgestürzt, Kanaldeckel angehoben worden und Ampeln ausgefallen. Auch Parkhäuser liefen demnach voll.

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Feuerwehrleute pumpen einen Keller im Stadtteil Olewig leer.  © Harald Tittel/dpa

Autofahrer wurden aufgefordert, vorsichtig zu fahren. Menschen wurden ersten Erkenntnissen zufolge aber nicht verletzt. Die Deutsche Bahn berichtete von Zugverspätungen und Auswirkungen auf den Hauptbahnhof in Trier. Auf mehreren Strecken kam es zu Verzögerungen infolge des starken Regens.

Die Feuerwehr im nordwestlichen Niedersachsen rückte wegen der Unwetter am Donnerstagabend zu mehreren Einsätzen aus. Das Emsland und die Grafschaft Bentheim waren davon am heftigsten betroffen. In den Städten Papenburg und Haren wurden aufgrund großer Regenmengen mehrere Straßen überflutet, wie ein Feuerwehrsprecher am Freitagmorgen sagte. Keller liefen voll, Straßen mussten abgepumpt werden. Im kleinen Ort Dersum bei Papenburg musste ein Jugendzeltlager evakuiert werden, die Jugendlichen wurden in einem örtlichen Schützenhaus untergebracht.

Ein heftiges Unwetter mit starkregen und Hagel war über die Region hinweggefegt und flutete zahlreiche Strassen und Keller.  © Harald Tittel/dpa

"Dass die Straßen gestern übergelaufen sind, liegt daran, dass der trockene Boden solche Wassermassen nicht aufnehmen kann", erklärte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Freitag. (dpa)