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Landesgartenschau vom Tisch?

2019 hätte Radeberg die Schau ausrichten können. Doch das kann sich die Stadt nicht leisten.

© dpa

Die Idee war eigentlich verlockend gewesen: 2019 hätte Radeberg die sächsische Landesgartenschau ausrichten können. Genau in dem Jahr, in dem Radeberg seinen 800. Geburtstag feiert. Und vielleicht, so hatten einige im Ortsteil Liegau-Augustusbad vorgeschlagen, hätte man die Gartenschau auch dazu nutzen können, das hier seit Jahrzehnten vor sich hingammelnde alte Kurbad – das Augustusbad – am Liegauer Ortsrand mit einzubeziehen. Auch das feiert nämlich 2019 ein Jubiläum, sein 300. immerhin.

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Aber Radeberg hat sich nicht beworben. Obwohl die Chancen, so sagten jedenfalls Experten, nicht wirklich schlecht gestanden hätten. Beim Neujahrsempfang der Stadt am Sonntagmittag war Radebergs OB Gerhard Lemm (SPD) nun noch einmal rückblickend auch auf dieses Thema eingegangen. „Wir haben das natürlich untersuchen lassen – aber dann gesagt, wir können uns dieses Prestigeobjekt im Moment einfach nicht leisten!“ Stattdessen solle zunächst in Schulen oder Straßen investiert werden, „wir haben noch einige dringende Aufgaben zu lösen“, so Lemm.

Für immer vom Tisch, stellt der OB klar, sei das Thema aber dennoch nicht. „Es wird wohl noch die eine oder andere Landesgartenschau kommen, für die wir uns bewerben können.“ (SZ/JF)

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