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Landkreis baut für sich selbst

Am Standort des Landratsamtes in Freiberg stehen umfangreiche Sanierungen und Umbauten an. Investiert wird in Millionenhöhe.

Im Landkreis wird in den kommenden Jahren an verschiedenen Stellen gebaut - so beispielsweise am Landratsamt in Mittweida. ©  dpa

Döbeln. Der Landkreis investiert in den kommenden Jahren in die eigenen Verwaltungsgebäude über das Investitionsprogramm Brücken in die Zukunft. Die Projekte werden somit vom Bund und dem Freistaat unterstützt. Im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik informierte die zuständige Leiterin des Referates Liegenschaften und Gebäude Ina Liebscher über den aktuellen Stand der Projekte. 

„Mehrere Vorhaben konnten wir zwischenzeitlich schon realisieren“, so Liebscher. Als Beispiel nannte sie die Fassadensanierung am Standort Mittweida des Landratsamtes und die Sanierung der Zufahrt zum Schloss Rochsburg.

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Auch der Haupteingang des Hauptstandortes in Freiberg muss umgestaltet werden. Anlass ist die brandschutz- und sicherheitstechnische Ertüchtigung des Erdgeschosses in der Frauensteiner Straße 43. Liebscher: „Für die bedeutende Nutzung als Hauptgebäude erfolgt in diesem Zuge ein funktioneller Umbau für mehr Barrierefreiheit und um die Bürgernähe zu erhöhen.“ 

So sollen die Eingangshalle vergrößert und vor dem Gebäude ein Windfang entstehen. Außerdem soll an die historische Nutzung des Gebäudes in der Vergangenheit durch einen Bereich „Gedenken“ erinnert werden, unter anderem war es Teil des KZ-Außenlagers Flossenburg. Anfang des kommenden Jahres sollen die Arbeiten beginnen.

Im Herbst entsteht neben dem Hauptstandort in Freiberg ein Neubau. Dieser ersetzt den sogenannten Flachbau, den vorrangig die Servicestellen des Geschäftskreises „Ordnung, Soziales und Gesundheit“ nutzen. Das Gebäude wird auf dem jetzigen Besucherparkplatz zweigeschossig errichtet. Es entsteht funktionelles Gebäude mit Büroräumen und Untersuchungszimmer für das Gesundheitsamt. Die Kosten liegen bei 2,1 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für das kommende Jahr geplant.

Am Freiberger Verwaltungsstandort „Am Rotvorwerk 3“ sollen die Arbeiten in der zweiten Jahreshälfte starten. Hier sind die Erneuerung des Brandschutzes und die Schaffung der Barrierefreiheit Schwerpunkte des Projektes. Da verschiedene Aufgabenbereiche den Standort nutzen, entstehen separate Eingänge und Wartezonen. Es wird ein zweite Treppenaufgang und ein Lift entstehen. Ende 2020 soll der Bau fertig sein. Die Kosten dafür betragen rund 1,5 Millionen Euro.