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Görlitz

Landkreis Görlitz gewinnt Fahrradpreis

Die Sternradfahrt, die seit 2002 jährlich stattfindet, wird mit 10.000 Euro prämiert. Cunewalde und Bautzen gehen leer aus.

Impression von der Sternradfahrt 2016, die zum Königshainer Schloss führte.
Impression von der Sternradfahrt 2016, die zum Königshainer Schloss führte. © Nikolai Schmidt

Der Landkreis Görlitz hat den Sächsischen Fahrradpreis 2019 gewonnen. Für das Projekt  „Ein Landkreis in Bewegung – Die Sternradfahrt im Landkreis Görlitz“ gab es den ersten Platz in dem Wettbewerb, den das Wirtschaftsministerium ausgelobt hatte. Eine Besonderheit ist dabei, dass es zwei Gewinner gibt: Auch der Zweckverband Muldentalradweg bekam den ersten Preis. Beide Bewerbungen lagen in den Augen der Jury gleichauf - und sind thematisch sehr unterschiedlich.

Das Preisgeld wurde um 10.000 Euro auf insgesamt 20.000 Euro aufgestockt und damit zu gleichen Teilen (je 10.000 Euro) den beiden Preisträgern ausgereicht. Neben dem Preisgeld erhalten die beiden Preisträger jeweils eine Urkunde, eine Plakette und dürfen mit „Sächsischer Fahrradpreis 2019“ werben.

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Wirtschafts- und Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) lobte den Landkreis Görlitz: Er "macht mit seinem Fahrradfest – der Sternfahrt – seit 2002 sein Engagement für den Radverkehr für alle Bürger sicht- und erlebbar." Jedes Jahr gibt es wechselnde Touren und stetes weiterentwickelte Begleitangebote. Dazu gehören Gpx-Tracks, Stempelstellen, Führungen, Verpflegung und der Rücktransport. Der Landkreis sei in Duligs Augen bereits über einen langen Zeitraum besonders aktiv in der Förderung des Radverkehrs.

Die Sternradfahrt 2019 führt am 11. Mai in das Querxenland Seifhennersdorf. Hier gibt es eine Übersicht über die Touren

Die Gemeinde Cunewalde ging bei der Verleihung ebenso wie Bautzen und Chemnitz leer aus. Sie hatte den Bahnradweg Oberlausitz eingereicht. Über die Vergabe des Preises entschied eine Fachjury mit je einem Vertreter aus dem Sächsischen Städte- und Gemeindetag, der Landesverkehrswacht Sachsen, dem Sächsischen Innenministerium, der TU Dresden, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club, dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr und dem Wirtschaftsministerium. (mp)

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