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Görlitz

Landkreis Görlitz ist Touristen-Hochburg

In der Oberlausitz nimmt die Region eine Spitzenposition ein. Zwei Ziele stehen besonders hoch in der Gunst der Besucher.

Panoramaaufnahme der Görlitzer Altstadt
Panoramaaufnahme der Görlitzer Altstadt ©  SZ-Archiv / Nikolai Schmidt

Von der Reiselust hat der Tourismus in der Oberlausitz zwischen Januar und August sehr profitiert. 

Die Ankünfte erhöhten sich um 6,3 Prozent gegenüber 2018 und die Übernachtungen in Unterkünften mit mehr als zehn Betten nahmen um 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Das teilt die Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mit.

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Rund 66 Prozent der Übernachtungen wurden im Landkreis Görlitz gebucht. Hier sind die Stadt Görlitz und der Naturpark Zittauer Gebirge die Zugpferde. Während Görlitz in den ersten neun Monaten knapp 200.000 Übernachtungen zählte, kam Großschönau als Nummer zwei auf 101.676 – dank vor allem des Trixi-Parks.

Wie schon in den Vormonaten, wählten die Gäste der Oberlausitz zu großen Teilen entweder Hotels und Hotels garni für Ihre Urlaubsträume oder sie schlossen sich dem Trend des Reisens mit „dem eigenen Haus“ an. 537.053 Übernachtungen in Hotels und Hotels garni standen 226.691 Übernachtungen auf Camping- und Wohnmobilstellplätzen gegenüber. Gemeinsam trugen diese Gastgeber laut Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien zu 55 Prozent des Gesamtübernachtungsvolumens in den statistisch erfassten Betrieben der Oberlausitz bei.

Der Tourismus spielt also als Wirtschaftszweig im Landkreis Görlitz eine große Rolle. Dem will auch der Innovationspreis Tourismus Rechnung tragen, der jetzt zum fünften Male ausgelobt wurde. Seit 14. Oktober sind die Ausschreibungsunterlagen online abrufbar. Gesucht werden wieder neue, herausragende, kreative, nachhaltige und innovative Produkte und Leistungen, die das touristische Angebot im Landkreis Görlitz erweitern. Bis 15. Dezember können die Bewerbungen eingereicht werden, bei den touristischen Gebietsgemeinschaften oder der Eno in Görlitz. (SZ)

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