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Bautzen

Landkreis rüstet sich gegen Schweinepest

Die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest wird jetzt in Neuschirgiswalde geübt. Dabei gibt es zwei Aufgaben.

Auch im Landkreis Bautzen rüstet man sich gegen die Schweinepest.
Auch im Landkreis Bautzen rüstet man sich gegen die Schweinepest. © dpa

Schirgiswalde-Kirschau. Den Ernstfall probt das Veterinäramt des Landkreises Bautzen jetzt in Neuschirgiswalde. Auf der Wiese hinter der Gaststätte „Zur frischen Quelle“ findet am Mittwoch von 10 bis 15 Uhr eine Übung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest statt. Sie ist Bestandteil einer sachsenweiten Tierseuchen-Übung.

Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Bautzen hat dabei vom Ministerium für Soziales und Verbraucherschutzes zwei Aufgaben zugeteilt bekommen. Es muss einen Wildabwehrzaun und einen Kadaver-Sammelpunkt errichten. Wie Dunja Reichelt, Mitarbeiterin im Büro des Landrates, informiert, werden dazu Gäste und Beobachter aus allen sächsischen Veterinärbehörden, aus anderen Bundesländern sowie Vertreter der Jagd- und Landwirtschaftsverbände und interessierte Bürger erwartet.

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Während es in vielen europäischen Ländern – darunter Polen – massive Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest gibt, wurde bisher in Deutschland noch kein Fall registriert. Es besteht jedoch eine hohe Gefahr, dass die Seuche eingeschleppt wird. Das Virus überträgt sich direkt über Tierkontakte oder indirekt, zum Beispiel über Fleisch oder Wurst von infizierten Tieren. Für den Menschen ist die Seuche ungefährlich. Für Wild- und Hausschweinebestände bedeutet sie dramatische Tierverluste und wirtschaftliche Auswirkungen auf die Vermarktung von Fleischerzeugnissen. (SZ)

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