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Pirna

Abstrich-Ambulanz im Landkreis schließt

Weil es in der Region kaum noch Corona-Infektionen gibt, wird die Sporthalle des BSZ in Pirna Ende des Monats wieder freigegeben.

Die Abstrich-Ambulanz wird nicht mehr gebraucht.
Die Abstrich-Ambulanz wird nicht mehr gebraucht. © Daniel Schäfer

Es ist ein weiteres Zeichen der Normalisierung im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Mit Wirkung vom 30. Juni wird die Abstrichambulanz der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen am Standort Pirna-Copitz aufgelöst, teilte das Landratsamt mit. Dort, in der Sporthalle des Berufsschulzentrums (BSZ), wurden Proben für Tests auf das Corona-Virus genommen. Spätestens ab dem 6. Juli soll die Turnhalle für die Berufsschüler und die Sportvereine wieder zur Verfügung stehen, heißt es.

Im Landkreis sind mit Stand vom 23. Juni, 12 Uhr, nur noch zwei Einwohner positiv auf eine Infektion mit dem Virus getestet, und zwar in Heidenau und in Freital. In allen anderen Kommunen sind aktuell keine infizierten Personen bekannt.

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Seit 15. Juni gilt in Sachsen für Personen, die aus dem Ausland in den Freistaat einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, dass sie sich in eine 14-tägige häusliche Quarantäne begeben müssen. Die Risikogebiete werden durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht. Dazu zählen unter anderem Russland, Schweden, Serbien und 24 Regionen der USA.

Ab 30. Juni gilt in Sachsen eine neue Corona-Schutz-Verordnung. Dann sind wieder Familienfeiern außerhalb des privaten Bereichs, etwa in Gaststätten, mit bis zu 100 Personen zugelassen. Öffnen dürfen zudem Musikclubs mit genehmigtem Hygienekonzept, aber ohne Tanz. Das Abstandsgebot von 1,50 zwischen Personen im öffentlichen Raum sowie die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, von Reisebussen und regelmäßigen Fahrdiensten sowie im Einzelhandel gelten weiter.

Informationen zu aktuellen Risikogebieten gibt es hier.

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