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Landwirt vor Gericht

Der junge Mann ist wegen Volksverhetzung angeklagt. Die Tat hat eine Vorgeschichte.

© Claudia Hübschmann

Meißen/Coswig. Ein Hobby-Landwirt aus Coswig ist wegen Volksverhetzung angeklagt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, gegen Asylbewerber gehetzt zu haben. Er hat einen entsprechenden Facebook-Post abgesetzt. Deshalb wurde gegen ihn ein Strafbefehl erlassen, also ein Urteil ohne mündliche Verhandlung. Der Landwirt sollte eine Geldstrafe von 1 350 Euro zahlen. Dagegen ist er in Einspruch gegangen.

Nun kommt es doch zu einer Hauptverhandlung. Diese beginnt am Dienstag um 11 Uhr im Saal 2 des Amtsgerichtes Meißen. Es wird polizeiliche Einlasskontrollen geben.

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Einem Coswiger werden vier Schafe getötet und gestohlen. Doch vor Gericht sitzen nicht die Tatverdächtigen, sondern er.

Die Tat hat eine Vorgeschichte. Dem Landwirt wurden von seiner Weide Schafe gestohlen und getötet. Darunter befanden sich auch Zuchttiere. Als Tatverdächtige wurde zwei Asylbewerber ermittelt, die Verfahren gegen beide jedoch eingestellt. In dem einen Fall reichen die Ermittlungsergebnisse nicht aus, um dem Beschuldigten eine der sieben Taten nachzuweisen. Gegen den anderen Beschuldigten wurde das Verfahren eingestellt, weil gegen ihn ein anderes Verfahren wegen einer schwereren Straftat anhängig ist. Dadurch fiele die jetzt zu erwartende Strafe voraussichtlich nicht beträchtlich ins Gewicht. (SZ/jm)