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Döbeln

Landwirte verdienen am wenigsten

Beim Verdienst klafft die Schere weit auseinander. In Mittelsachsen gibt es großen Nachholbedarf.

©  dpa (Symbolbild)

Mittelsachsen. Beim Pro-Kopf-Verdienst liegt Mittelsachsen mit dem elften Platz bei den 16 Landkreisen und kreisfreien Städten in Sachsen im hinteren Mittelfeld.

Im Jahr 2017 betrug das Brutto eines Arbeitnehmers im Landkreis Mittelsachsen im Durchschnitt 26.989 Euro. Gegenüber dem Jahr 2010 ist das eine Steigerung um 22,8 Prozent, gegenüber 2016 um 3,1 Prozent.

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Am niedrigsten waren die Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer 2017 im Erzgebirgskreis (25.550 Euro), im Vogtlandkreis (26.360 Euro) sowie im Landkreis Görlitz (26.562). Am meisten verdienten die Menschen in Dresden (32.361 Euro), Leipzig (31.316 Euro) und Chemnitz (29.625 Euro).

Im Vergleich der Branchen schneiden die Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei in Mittelsachsen mit 21.759 Euro am schlechtesten ab. Allerdings erhalten deren Kollegen in anderen Regionen noch weniger, sodass die hiesigen Arbeitnehmer dieser Branche sogar auf dem siebten Platz im sachsenweiten Vergleich landen.

Den höchsten Verdienst haben in Mittelsachsen mit 31.411 Euro die Mitarbeiter des produzierenden Gewerbes, gefolgt von den öffentlichen Dienstleistern, Erziehern und dem Gesundheitswesen (28.241 Euro), dem Baugewerbe (28.099 Euro), dem Grundstücks- und Wohnungswesen sowie Finanz- und Unternehmensdienstleistern (23.043 Euro) und den Branchen Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation (21.801 Euro).

Obwohl der Bereich der Dienstleister, Erzieher und des Gesundheitswesens in Mittelsachsen den zweiten Platz belegt, rutscht er sachsenweit auf den letzten Platz ab. Die Spitzenverdiener in diesen Branchen wohnen in Dresden und haben einen Bruttoverdienst von 34.370 Euro. (DA/rt)