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Radeberg

Lange Haftstrafe für einen Radeberger

Wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung wurde ein 32-Jähriger vom Landgericht zu sechs Jahren Haft verurteilt.

© Volker Hartmann/dpa

 Auf einer privaten Feier auf der Carl-Eschebach-Straße in Radeberg hatte ein 32-jähriger Deutsch-Kasache im April dieses Jahres auf einen der Gäste eingestochen. Auslöser dieser Messerattacke: Der 32-jährige hatte die Freundin des Geschädigten beleidigt, worauf es zur Auseinandersetzung kam. 

Ein Jahr zuvor hatte er in der Bierstadt einen Mann auf dem Spielplatz Schwabacher Allee/Flügelweg niedergestochen und schwer verletzt.. Vom Landgericht Görlitz wurde der 32-jährige Radeberger nun wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung zu einer sechsjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Zudem soll der Täter nach Ablauf eines Haftjahres in einer Entziehungsanstalt untergebracht werden. Gegen dieses Urteil wurde bereits Revision eingelegt.

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In dem Verfahren, dies war von der Pressestelle des Görlitzer Landgerichts zu erfahren, hatte sich der Täter auch bereit erklärt, dem auf der Feier niedergestochenen Mann ein Schmerzensgeld in Höhe von 15.000 Euro zu zahlen sowie für weitere durch diese Verletzung entstandene Kosten aufzukommen. Seit dem 21. April 2019 saß der 32-jährige Radeberger in Untersuchungshaft. (rk)