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Meißen

Lange Tage und Nächte in Meißen

Man musste nicht zum „Tag der Sachsen“ nach Riesa fahren, um am Wochenende etwas zu erleben. Auch in Meißen war einiges los.

Muck sang nicht nur, er wird auch als Kurator das Chorfestival in Zukunft begleiten.
Muck sang nicht nur, er wird auch als Kurator das Chorfestival in Zukunft begleiten. © Claudia Hübschmann

Meißen. Am Wochenende fuhren alle nach Riesa zum „Tag der Sachsen“. Alle? Weit gefehlt! Auch in Meißen war allerhand los. 

Bereits zum zehnten Mal fand die Ruderregatta des Meißner Ruderclub Neptun statt. 18 Amateurteams nahmen an dem Rennen um den Wanderpokal, gestaltet von Kay „Leo“ Leonhardt, teil. Jedes Team startete mindestens zwei Mal auf die etwa 600 Meter lange Strecke. 

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"Was hast du zu essen mit, Mama?"
"Was hast du zu essen mit, Mama?"

Kaum sind die ersten Meter zurückgelegt, ertönt lautstark diese Frage. Denn so schön das Wandern ist, ohne Picknick ist der Spaß nur halb so groß.

Das Theater Meißen eröffnete die Saison mit einem Jahrmarkt für Kinder und Erwachsene – gemeinsam mit Clowns, Akrobaten, Musikanten, Wahrsagern, Zauberern und Komödianten. 

Wo man singt, da lass´ dich ruhig nieder, hieß es beim Chorfestival auf dem historischen Markt. Dort sangen die beiden bekanntesten Chöre der Stadt, der Winzerchor und der Chor Blaue Schwerter, Volkslieder. 

Hartmut Schulze Gerlach, bekannt als Muck, sang einige seiner bekanntesten Lieder. Und eine lange Nacht wurde es wieder für alle Liebhaber von Kunst, Kultur und Architektur. (ch)

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