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Lange Vollsperrung der Sense sorgt für Ärger

Die Bauarbeiten an der Straße zwischen Hohnstein und Porschdorf ziehen sich hin, mit erheblichen Auswirkungen auf den Verkehr.

© Marko Förster

Hohnstein. Am Montag beginnen die Bauarbeiten an der Straße zwischen Hohnstein und Porschdorf, der Sense. Der erste Bauabschnitt soll bis Ende August fertig sein. Es schließt sich dann ein weit umfangreicherer Abschnitt an. Der soll voraussichtlich im November beginnen. Vorläufiges Bauende wird mit August 2020 angegeben. Gebaut wird unter Vollsperrung. Die Bürgerinitiative Sense kritisiert das. „Es ist wichtig, dass gebaut wird, aber wieder unter Vollsperrung. Das ist schlecht. Unsere Bedenken wurden in keiner Weise berücksichtigt“, sagt Steffen Fischer von der Bürgerinitiative. Diese hatte bereits 2016 auf die dramatischen Auswirkungen einer Vollsperrung für Hohnstein hingewiesen. Deshalb herrsche nun komplettes Unverständnis darüber, weshalb an der Kreisstraße so lange unter Vollsperrung gebaut werde. Warum habe man keine Ausweichspur angelegt oder die Bauabschnitte so gelegt, dass die Straße wenigstens teilweise geöffnet werden könne, fragt Steffen Fischer. Das Landratsamt als zuständige Baubehörde hatte erklärt, dass aufgrund der beengten Platzverhältnisse nur unter Vollsperrung gebaut werden könne. Hohnsteins Bürgermeister Daniel Brade (SPD) kündigt nun an, er wolle mit dem Landratsamt und der Baufirma beraten, welche Möglichkeiten es zur Verringerung der Bauzeit gebe. (SZ/aw)

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