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Großenhain

Lassen Sie die Welt einfach draußen!

Es ist Weihnachten, der Alltags-Trubel mach Pause. Ein Kommentar von Catharina Karlshaus über die Kunst, die Zeit stillstehen zu lassen.

Catharina Karlshaus.
Catharina Karlshaus. © Bildstelle

Jedes Jahr, selbe Zeit: Immer dann, wenn sich der Advent dem Ende entgegen neigt und das Weihnachtsfest unmittelbar vor der Türe steht, scheint die nackte Panik auszubrechen. Die Jagd nach noch nicht ergatterten Geschenken und die Angst, die letzten Lebensmittel im Supermarkt könnten möglicherweise doch nicht im eigenen Korb landen, macht jegliche schon erfühlte Stimmung zunichte. 

In einer meterlangen Schlange, eingekeilt zwischen noch schlechter gelaunten Leidensgenossen, scheint schließlich am 23. Dezember die Hoffnung vollends zu schwinden. Nicht nur jene, endlich ganz schnell die Pole-Position an der Kasse erkämpfen zu können. Nein, auch die nach Weihnachten, wie es früher einmal war. So gemütlich, so heimelig, so unaufgeregt, so ganz viel Beieinandersein im Kreise der Familie und so wenig hektische Welt von außen wie möglich.

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Das Beruhigende allerdings: Tief in unseren Weihnachtsherzen wissen wir doch, das am Heiligabend schon wieder alles ganz anders aussieht! Das sich die Wolken am festlichen Himmel verzogen haben werden und im Angesicht von geschmücktem Baum, strahlenden Kinderaugen und dem leckeren Geschmack von Kartoffelsalat auf der Zunge das Gefühl von Weihnachten – so, wie es früher einmal war – ganz von selbst zurückkehrt.

Mögen Sie, liebe Leserinnen und Leser, in den kommenden Tagen reichlich Gelegenheit haben, Weihnachten so zu erleben! Genießen Sie die Stunden mit all Ihren Lieben oder denken Sie zumindest ganz doll an sie! Frohe Weihnachten!