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Lassen Sie uns über das neue Jahr reden, Fanny Staffa

19 Fragen für 2019: Heute beantwortet von Fanny Staffa, Ensemble-Mitglied des Staatsschauspiels Dresden.

Fanny Staffa war früher beim Rostocker Polizeiruf und spielt heute am Staatsschauspiel Dresden. ©  SZ-Montage

Viele Menschen kennen sie aus dem Rostocker „Polizeiruf“, aber immer mehr auch aus nächster Nähe, von den Bühnen des Dresdner Staatsschauspiels. Seit 2017 ist Fanny Staffa dort fest im Ensemble, ebenso ihr Mann Sven Hönig. Der Umzug nach Dresden fiel der gebürtigen Rostockerin nicht schwer. Vor einem Jahr gab sie ihr viel beachtetes Debüt als Königin Elizabeth in Schillers „Maria Stuart“, dem einzigen klassischen Drama mit zwei weiblichen Hauptrollen.

1. Mit wem würden Sie gerne mal für ein Jahr tauschen?

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Was? Ein Suzuki? Klar, ist cool!

Viel Esprit und frischer Charme - deshalb ist das Energiebündel Suzuki Swift so beliebt.

Mit David Bowie hätte ich gern für ein Jahr getauscht, um seine nimmermüde Produktivität und sein lustvolles Probieren und Scheitern am eigenen Leib zu spüren. Er ist für mich ein absolutes Vorbild dafür, Musik im Körper zu haben.

2. Welches Kulturereignis in Sachsen ist jetzt schon rot in Ihrem Kalender markiert?

Chilly Gonzales mit Orchester am Ostermontag im Leipziger Gewandhaus.

3. Welcher Feiertag sollte in Sachsen eingeführt werden?

Der Tag der Solidarität.

4. Welches Wort wollen Sie 2019 nicht mehr hören und lesen?

Krise.

5. Welche Schlagzeile würden Sie gerne über Sachsen lesen?

Sachsen hat die Nase vorn: Freistaat führt als erste Region der Welt das bedingungslose Grundeinkommen von 1.500 Euro pro Person ein.

6. Was wünschen Sie sich von der Sächsischen Zeitung?

Einen anspruchsvollen und neugierigen Austausch zwischen Journalisten und Kulturschaffenden. Und zwar auf Augenhöhe mit Achtung und Respekt vor der Arbeit des anderen.

7. Welche Drogen sollten Ihrer Meinung nach legalisiert werden?

Müßiggang.

8. An welcher Demonstration werden Sie sich beteiligen?

An der „Geht alle wählen und beteiligt euch an unserer Demokratie!“-Demo

9. Auf welche Begegnung sind Sie besonders neugierig?

Auf die Begegnungen mit Menschen, die meine Vorurteile widerlegen.

Fanny Staffa (r.) im Stück "Erniedrigte und Beleidigte" am Staatsschauspiel Dresden.  © Staatsschauspiel Dresden

10. Welche Aktien werden Sie kaufen?

Ich kaufe keine Aktien, ich beteilige mich an Genossenschaften.

11. Welchen Wunsch wollen Sie Ihren Kindern erfüllen?

Mehr Zeit und gemeinsames Spielen.

12. Welches Ritual werden Sie auch nächstes Jahr nicht ändern?

Das gemeinsame Frühstück mit meiner Familie.

13. Worauf hoffen Sie nach der Landtagswahl in Sachsen?

Ich hoffe, dass Menschen mit weltoffenen, klimafreundlichen und sich für Gleichberechtigung einsetzenden Visionen und Programmen gewonnen haben werden. Und dass sie sich gemeinsam an einen Tisch setzen zum Reden, Zuhören und Gestalten. 

14. Welches Gewächs würden Sie zur „Pflanze des Jahres“ wählen?

Den Kürbis. Sieht gut aus und lässt sich vielseitig verwenden.

15. Welche Sportart möchten Sie gerne mal selbst ausprobieren?

Langlauf.

16. Welchen Rat würden Sie der SPD-Chefin geben?

Bitte setzen Sie sich kompromisslos für soziale Gerechtigkeit in unserem Land ein.

17. Welches Buch wollen Sie endlich einmal lesen?

„Rosa“, die Graphic Novel über Rosa Luxemburg.

18. Warum wird 2019 besser als 2018?

Weil die Menschen begriffen haben werden, sich mehr für etwas als gegen etwas einzusetzen.

19. Welcher ist Ihr persönlicher Lieblingsschnappschuss des Jahres?

Der Blick aus meiner Wohnküche morgens beim Frühstück gibt mir Kraft und Gelassenheit für den Tag.

Das gemeinsame Frühstück mit ihrem Mann und den beiden Kindern ist für Fanny Staffa ein festes Ritual. Auch der Blick aus ihrer Wohnküche gibt ihr Kraft und Gelassenheit. Deshalb ist dieser Ausblick ihr Lieblingsbild des Jahres 2018. © privat

Weitere Texte aus der Reihe "19 Fragen für 2019":

- Hilke Wagner

- Lukas Rietzschel

- Manaf Halbouni

- Peter Theiler

- Lara Liqueur

- Kathrin Kondaurow