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Laster blockiert A14

Der 26-jährige Fahrer ist in die Mittelleitplanke gekracht. Die Ladung verteilte sich auch auf der Gegenfahrbahn. Es gab stundenlange Behinderungen.

© André Braun

Von Tina Soltysiak

Döbeln. Gegen 6.15Uhr ist am Montag der 26-jährige Fahrer eines tschechischen Lkw aus bisher ungeklärter Ursache auf der Autobahn 14 zwischen den Anschlussstelle Döbeln-Nord und Ost nach links von der Fahrbahn abgekommen und in die Mittelleitplanke gekracht. „Der Laster kippte um und blockierte auch noch die linke Fahrspur in Fahrtrichtung Dresden“, teilte Birgit Höhn, Sprecherin der Polizeidirektion Leipzig, am Nachmittag mit. Der Mann sei schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Bei dem Unfall hatte sich die Ladung - Heuballen - selbstständig gemacht und verteilte sich auf den Fahrbahnen. „Vier Autofahrer, Caddy, Golf, Passat, Ford, konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhren auf. Zum Glück gab es keine weiteren Verletzten“, so Birgit Höhn.

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Umfangreiche Bergungsarbeiten

Zunächst staute sich der Verkehr; konnte in Richtung Magdeburg nur auf dem Seitenstreifen und in Richtung Dresden nur auf der rechten Fahrspur vorbeigeleitet werden. „Ab 9.30 Uhr wurde mit dem Aufrichten des Lkw begonnen“, teilte die Polizei mit. Die Bergungsarbeiten zogen sich über Stunden hin. Noch am frühen Nachmittag wurden die letzten Heuballen gesichert und abtransportiert.

„Im Bereich der Mittelleitplanke hatte der verunglückte Lkw Diesel verloren. Nun muss hier Erdreich abgetragen werden. Dazu kam ein Gefahrgutzug der Feuerwehr zum Einsatz“, so Polizeisprecherin Birgit Höhn. Mitarbeiter der Firma Becker Umweltdienste reinigten die Fahrbahnen. Dazu mussten diese immer wieder kurzzeitig gesperrt werden.

Neue Mittelleitplanke

Die Mittelleitplanke war bei dem Einschlag des Lasters auf einer Länge von zirka 100 Metern zerstört worden. Mitarbeiter der Straßenmeisterei räumten die kaputten Teile weg und stellten eine neue Leitplanke auf.

„Es entstand hoher Sachschaden, der noch nicht genau beziffert werden konnte. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen“, teilte Birgit Höhn mit.