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Riesa

Lasuv nimmt Stellung zur B-182-Sanierung

Jetzt erklärt die Behörde, warum die Bundesstraße überhaupt gemacht werden muss – und warum die Umleitungsstrecke danach nicht saniert wird.

Erneuert werden soll auch die B 182 zwischen Strehla und Oppitzsch.
Erneuert werden soll auch die B 182 zwischen Strehla und Oppitzsch. ©  Klaus-Dieter Brühl

Strehla. Vor den anstehenden Sanierungen der B 182 in Strehla hatten Anlieger bezweifelt, dass diese überhaupt nötig seien. Auf Anfrage der SZ nimmt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) jetzt Stellung. Demnach weise der Abschnitt in Strehla zahlreiche Risse und Spurrinnen auf und sei dadurch sanierungsbedürftig. Die Arbeiten könnten auch nur unter Vollsperrung erfolgen – vor allem aus Sicht des Arbeitsschutzes. „Eine gesonderte Zuwegung für Anlieger wird es nicht geben“, sagt ein Lasuv-Sprecher. Allerdings werde die Baufirma die zeitlichen Behinderungen so gering wie möglich halten. „Die Fahrbahn wird, so lange es möglich ist, für den Anliegerverkehr erhalten.“ Dennoch sei mit Behinderungen zu rechnen, vor allem beim Asphalteinbau.

Und was wird aus den kleinen Straßen, die als Umleitungsstrecken genutzt werden? Schließlich sind dort deutlich mehr Fahrzeuge als sonst unterwegs, bis hin zu Bussen und Lkw. Laut Lasuv würden keine „kleinen Straßen“ als offizielle Umleitung genutzt. „Nur der Bus nutzt Kreisstraßen als Umfahrung“, so der Lasuv-Sprecher. Diese werde aber nicht als Umleitung ausgeschildert. 

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Die großräumige Umleitung läuft über die B 169 zur B 6 nach Lonnewitz und dann über die S 31 nach Strehla. Damit sei auch keine Sanierung auf „kleinen Straßen“ geplant. Die Arbeiten unter Vollsperrung beginnen am 14. Oktober und sollen bis Ende November dauern. (SZ)