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Sebnitz

Lauterbacher wehren sich gegen Funkmast

Am Dorf soll eine Mobilfunkanlage errichtet werden. Das Gelände dafür ist schon verkauft.

So ähnlich könnte der Mast in Lauterbach einmal aussehen.
So ähnlich könnte der Mast in Lauterbach einmal aussehen. © Symbolfoto: Daniel Schäfer

Die Elternvertreter der Kindertagesstätte St. Martin in Lauterbach hoffen auf Aufschub in Sachen Funkturm. Sie fordern einen Vor-Ort-Termin mit dem Mobilfunkanbieter. Aus ihrer Sicht ist der Abstand zur Kindereinrichtung und auch zum Wohngebiet zu gering.

Kritische Stimmen gibt es auch im Stolpener Stadtrat. Denn wird der Mast an dieser Stelle errichtet, wäre er nur 40 Meter von der Wohnbebauung an der Beyergasse entfernt. Bereits vor einigen Tagen äußerten sich Stadträte kritisch zu dem Vorhaben. Sie forderten unter anderem, den Funkturm um einige Meter zu verschieben. Außerdem sollte der Anbieter statt des geplanten Stahlgittermastes einen schmaleren Stahlbetonmast aufstellen lassen.

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Darüber hinaus wurde befürchtet, dass an den einen Mast noch weitere Antennen angebracht werden. Die Stadtverwaltung formulierte die Anliegen so in ihrer Stellungnahme. Allerdings machte Bürgermeister Uwe Steglich (FDP) wenig Hoffnung auf Erfolg. Solche Funktürme gelten als privilegierte Vorhaben. 40 Meter werden die Stahlgitter in die Höhe ragen. Bauherr ist die Deutsche Funkturm GmbH, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG. Funkturm plant, realisiert und vermarktet Antennenträger. Welcher Anbieter künftig den Mast in Lauterbach nutzen wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Sie wollen noch besser informiert sein? Schauen Sie doch mal auf www.sächsische.de/sebnitz vorbei.

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