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Lautex ist absolut unterbewertet

Birgit Ulbricht über die Probleme in der Lautex.

©  Fotomontage SZ/Anne Hübschmann

Ja, die Stadt hat an der ungeklärten Erschließung keine Schuld. Und ja, sie hat es bisher tunlichst vermieden, es anzusprechen. Aus gutem Grund: Denn eine komplette Neuordnung eines solch großen Gebietes kostet nicht nur viel Geld, es ruft auch sämtliche Behörden auf den Plan. 

Leider lassen sich die Dinge aber nicht ewig aussitzen. Irgendwann kommen sie hoch. Wie die ungeklärte Abwasserfrage für mindestens zwei Firmen, weil Genehmigungen für Übergangslösungen auslaufen. Dann werden Fragen gestellt: Wer muss das machen und wer bezahlt? 

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Vergessen sind dann alle Versicherungen aus den 1990ern, das werde schon alles irgendwie und sei doch kein Problem. Die Firmenchefs, die das damals beteuert haben, sind heute gar nicht mehr da. 

Am Ende bleibt nichts, als die Sache vernünftig und in kleinen Schritten zu klären. An einer öffentlichen Zufahrt mit Licht und Winterdienst führt kein Weg vorbei. An einer verkehrssicheren Brücke auch nicht. Im Gewerbegebiet selbst muss die Stadt sicher nicht alle Wege übernehmen. Das will auch keiner.

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Jeder Großenhainer kennt die Lautex, aber das Gewerbegebiet ist seit Jahren vergessen – und nun auch noch abgehängt.

Eins ist auch mir klar geworden: Die Gewerbeansiedlung in der Lautex hat Potenzial und steht Zschieschen oder dem Flugplatz in nichts nach – wenn das Gebiet richtig entwickelt wird.

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E-Mail an Birgit Ulbricht