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Leben retten ist einfach

Das Malteser Krankenhaus und der Rettungsdienst Kamenz informierten jetzt über Wiederbelebungstechniken.

© dpa

Kamenz. Herzdruckmassage, stabile Seitenlage, Atemspende – für viele liegt der Erwerb des Wissens, was in einem Notfall zu tun ist, schon etwas längerer zurück. Kürzlich konnten Passanten auf dem Kamenzer Wochenmarkt dieses Wissen auffrischen. Anlässlich der Woche der Wiederbelebung und des Internationalen Tages der Patientensicherheit informierten das Malteser Krankenhaus St. Johannes und der Kamenzer Rettungsdienst ASG Ambulanz Leipzig an einem Stand über Wiederbelebungsmaßnahmen und boten an, die lebensrettenden Schritte „Prüfen, Rufen, Drücken“ an speziellen Reanimationspuppen zu üben. Prüfen steht für die Feststellung von Bewusstlosigkeit und Atemstillstand, Rufen für das Wählen der 112, Drücken für die Herzdruckmassage: mindestens 100-mal pro Minute, so lange, bis Hilfe eintrifft.

Viele Interessierte kamen zum Stand. Manche informierten sich, andere übten die Wiederbelebungsmaßnahmen, manche probierten einen der Automatisierten Defibrillatoren für Laien (AED) aus, die helfen, ein unruhig schlagendes Herz wieder in den Takt zu bringen. An vielen öffentlichen Orten ist ein grünes Schild mit weißem Herz und Kreuz zu sehen. Überall dort sind diese AEDs zugänglich. Mit dem öffentlichen Reanimationstraining auf dem Markt setzten Krankenhaus und Rettungsdienst mit Unterstützung der Stadt Kamenz ein Zeichen: Reanimation ist einfach. Jeder kann ein Leben retten. (SZ)

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