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Sebnitz

Lebensgefahr im Unger-Wald

Der Sachsenforst sperrt den Mittelweg, um gefahrlos Bäume fällen zu können. Waldbesucher werden um erhöhte Vorsicht gebeten.

Baumfällarbeiten können für Wanderer lebensgefährlich werden.
Baumfällarbeiten können für Wanderer lebensgefährlich werden. © Karl-Ludwig Oberthuer

Noch bis zum 20. Februar werden im Ungerwald bei Neustadt Bäume gefällt. Dafür wird aus Sicherheitsgründen kurzfristig und abschnittsweise der Mittelweg gesperrt. 

Wie Annette Schmidt-Scharfe, Revierförsterin  im Forstbezirk Neustadt mitteilt, würden sich viele Wanderer nicht an die Sperrungen halten: "Es besteht Lebensgefahr. Absperrungen und Hinweise sind einzuhalten, da besonders bei Waldpflegearbeiten auch Kronenteile und splitternde Äste herabfallen können. Eine Haftung durch Sachsenforst wird ausgeschlossen", betont sie ausdrücklich.

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Auch für die Waldarbeiter sei dies eine sehr hohe Belastung, wenn sie wissen, dass  trotz gesperrter Wege Wanderer oder Radfahrer um die Ecke kommen können. 

Der Mittelweg wie auch alle anderen Waldwege im Ungergebiet dienen zudem als Zufahrt für Arbeiter und Maschinen, für Holztransporte oder auch als Rettungswege. Beschädigungen an Wanderwegen würden nach Abschluss der Arbeiten wieder beseitigt, verspricht die Revierförsterin.

Zu beachten sei auch, dass das Betreten des Waldes auf eigene Gefahr erfolgt. Der Zeitraum und die Arbeitsbereiche können sich unter anderem aufgrund von unvorhergesehenen Ereignissen ändern. Darüber hinaus finden regelmäßig weitere Forstarbeiten im Wald statt. 

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