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Bauen und Wohnen

LED, Glühbirne oder Energiesparlampe?

Die klassische Glühbirne ist schon bald vom Markt verschwunden, doch die Auswahl im Bereich Leuchtmittel wurde dadurch nicht geringer, sondern größer.

© Ralph

Aus diesem Grund stellen sich immer mehr Verbraucher die Frage: Was ist eigentlich besser? Die LED-Lampe, die Glühbirne oder doch lieber eine Energiesparlampe?

Die Glühlampe hat ausgedient

Generell stehen verschiedene Leuchtmittel für private Verbraucher zur Verfügung: Da gibt es zum einen die klassische Glühbirne, die LED-Birne, die Energiesparlampe und die Leuchtstoffröhre sowie die Halogenlampe. Alle genannten Leuchtmittel bringen sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich.

Die Glühbirne gehört zu den ältesten Leuchtmitteln überhaupt und erzeugt vergleichsweise viel Wärme neben ihrer eigentlichen Aufgabe, zu leuchten. Die logische Folge: Es wird besonders viel Energie verschwendet. Die Energiesparlampe ist hingegen schon zeitgemäßer, weil hier weniger elektrischer Strom für das gleiche Ergebnis benötigt wird, lediglich beim Entsorgen des Leuchtmittels kommen diverse Schadstoffe in den Recyclingkreis. Als Alternative finden Sie zum Beispiel bei Anbietern wie Leuchtmittelmarkt.com sogenannte LED-Lampen. Diese werden immer beliebter, weil Sie noch weniger Strom verbrauchen als eben erwähnte Energiesparlampen und so gut wie keine Wärme als Nebenprodukt erzeugen.

Alle genannten Leuchtmittel sind sparsamer als die gute, alte Glühlampe. Aus diesem Grund hat dieses Leuchtmittel ausgedient - sowohl der Umwelt, als auch dem eigenen Geldbeutel zuliebe.

Die Anschaffungskosten für verschiedenen Leuchtmittel

Nicht nur die Kosten für den Strom während des Betriebes der Lampen variieren, sondern auch in der Anschaffung unterscheiden sich die verschiedenen Produkte ganz beträchtlich. Während eine herkömmliche Glühlampe gerade einmal rund einen Euro kostet, schlagen die LED Lampen mit einem Betrag von zehn Euro zu Buche. Energiesparlampen kosten im Mittel rund acht Euro, während Halogenlampen gerade einmal zwei Euro kosten.

In Anbetracht der horrenden Preisunterschiede bei der Anschaffung sollten Sie sich genau überlegen, für welche Variante Sie sich entscheiden. Wird die Lampe sehr oft verwendet, so kann sich der eingesparte Strom mit der Zeit trotz eines hohen Preises für die Anschaffung auszahlen. Handelt es sich hingegen um eine Lampe, die nicht regelmäßig benutzt wird, kann auch zu einer günstigen Variante - wie zum Beispiel der Glühlampe - gegriffen werden. Sobald es sich um eine Lampe in einem Wohnraum handelt, die täglich genutzt wird, sind LED-Lampen und Energiesparlampen jedoch vorzuziehen.

So steht es um die Ökobilanz bei den verschiedenen Leuchtmitteln

Grundsätzlich ist die Bilanz im Hinblick auf unsere Umwelt schlechter, wenn der Stromverbrauch höher ist. Selbst wenn das Leuchtmittel früher entsorgt und erneuert werden muss, ist das weniger schädlich, als eine Lampe mit einem hohen Verbrauch anzuschaffen.

LED-Lampen halten sehr lange und verbrauchen nur sehr wenig Energie. Unter dem Strich profitiert die Umwelt hier also gleich in doppelter Hinsicht. Natürlich bringen diese Leuchtmittel einen höheren Preis für die Anschaffung mit sich. Wie oben bereits angedeutet, wird sich diese Investition jedoch mit der Zeit auszahlen.

Die Energiesparlampe erzeugt besonders angenehmes Licht und ist zudem relativ kostengünstig. Allerdings sollten Sie hier einen ganz anderen Aspekt nicht vergessen: Die Energiesparlampe ist nicht sofort nach dem Einschalten strahlend hell. Stattdessen braucht sie eine gewisse Zeit, bis die komplette Leuchtkraft erreicht wird. Sowohl die Haltbarkeit als auch der Stromverbrauch sind jedoch deutlich besser als bei der klassischen Glühbirne. Allerdings wird bei Energiesparlampe manchmal noch das giftige Quecksilber verwendet. Dieses ist nicht nur nach der Entsorgung schädlich für unsere Umwelt, sondern kann auch austreten, wenn das Leuchtmittel zerstört wird oder defekt ist. Ob man dieses Risiko in Kauf nehmen möchte, muss jeder für sich selbst entscheiden. Falls nicht, ist die LED-Lampe aufgrund der besseren ökologischen Verträglichkeit das Mittel der Wahl.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der externen Redakteurin Paula Rohde.