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Nach Legida-Demo schwer verletzt

Ein 37-jähriger Legida-Demonstrant ist am Montagabend von mehreren Unbekannten zusammengeschlagen worden. Der Staatsschutz ermittelt.

© Symbolbild: dpa

Leipzig. Über Twitter und Facebook verbreitete sich im Laufe des Dienstags das Foto eines Mannes, der schwer verletzt auf einer Trage liegt und in einen Krankenwagen geschoben wird. Angeblich soll dieses Foto am Montagabend im Böhlener Ortsteil Großdeuben entstanden sein und einen 37-jährigen Legida-Anhänger zeigen. Es heißt, der Mann sei vor seiner Wohnung verprügelt worden.

Auf SZ-Nachfrage bestätigte der Leipziger Polizeisprecher Uwe Voigt den Vorfall. „Gegen 23.05 Uhr wurde der Mann, der zuvor bei Legida war, zusammengeschlagen. Wir ermitteln wegen gefährlicher Körperverletzung.“, so Voigt. Der Übergriff ereignete sich etwa zwei Stunden nach Ende der Legida-Demonstration im Leipziger Stadtzentrum. Von dort aus fuhr der Mann mit seinem Auto zu seiner Wohnung in Böhlen, wo laut Polizeibericht plötzlich vier bis fünf Personen auf ihn zugingen, attackierten und zu Boden stießen. Die Unbekannten versetzten dem Opfer Tritte und schlugen auch mit einem Gegenstand mehrfach auf dessen Kopf ein.

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Der 37-Jährige trug Hämatome, Schnittverletzungen, einen gebrochen Arm und schwere Kopfverletzungen davon. Nachbarn informierten Polizei und Rettungskräfte, die den Mann in ein Krankenhaus brachten. Das Opfer konnte die Angreifer nicht näher beschreiben. Sie sollen dunkel bekleidet und vermummt am Tatort erschienen sein. Die Polizei hat auch den Staatsschutz in die Ermittlungen einbezogen. (szo)