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Lehrer kritisieren Ungleichbehandlung

Freitals Gymnasiallehrer haben eine Petition beim Sächsischen Landtag eingereicht.

© Andreas Weihs

Von Annett Heyse

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Freital. Die Gymnasiallehrer der Stadt haben eine Petition beim Sächsischen Landtag eingereicht. Darin fordern sie eine gerechte Behandlung bei der Verbeamtung von Lehrern. „Unter diesen Kolleginnen und Kollegen sind viele, die sich in den 1990er-Jahren trotz schlechter Prognosen für den Lehrerberuf entschieden haben. Alle sind nun systemtragend geworden, sollen aber schlechter gestellt werden, als ihre jungen Kolleginnen und Kollegen“, heißt es in dem Schreiben. Die Pädagogen wenden sich damit gegen das Vorhaben der sächsischen Regierungskoalition, Lehrkräfte bis zum 42. Lebensjahr eine Verbeamten anzubieten, älteren Pädagogen aber weiterhin nach den Tarifen des öffentlichen Dienstes zu bezahlen. Das provoziere Konflikte in den Lehrerzimmern und störe massiv den Betriebsfrieden, heißt es. „Etwa 70 der gut 90 Lehrer des Weißeritzgymnasiums haben die Beschwerde unterschrieben“, teilt Stefan Vogl mit. Er ist Lehrer für Deutsch, Ethik, Geschichte und Darstellendes Spiel und seit 30 Jahren im Beruf tätig. „Wir sind frustriert, wütend und hilflos“, schildert er die Stimmung. Auch jüngere Lehrer, die von der Verbeamtung profitieren würden, hätten die Petition unterzeichnet. (SZ/hey)

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