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Lehrstellenplus in den Betrieben

Die Zahl der Neuverträge bei IHK-Betrieben in Ostsachsen lag im Juni etwa 3,6 Prozent über Vorjahres-Niveau. Allerdings nicht im Landkreis Bautzen.

© dpa

Dresden/Bautzen. Die Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden steuern auf ein Lehrstellenplus zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres zu. Mit Stand von Ende Juni konnte die Kammer genau 2 688 neue Lehrverträge registrieren. Das entspricht einem Zuwachs von 3,6 Prozent beziehungsweise 94 Stellen gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr.

Das neue Ausbildungsjahr 2018/2019 beginnt bereits am 13. August. Es ist dennoch davon auszugehen, dass dahin noch eine signifikante Zahl an neuen Lehrverträgen hinzukommen wird.

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Die Top-5 der Berufsgruppen mit neuen Lehrverträgen bilden laut IHK die Metallberufe mit 666 Verträgen, der Handel (447), die kaufmännischen Berufe (382), die Berufe der Hotellerie und Gastronomie (348) und die Berufe der Elektrotechnik (224).

Eine regionale Betrachtung zeigt allerdings durchaus Unterschiede. So konnte im Landkreis Meißen mit neun Prozent der größte Zuwachs an Ausbildungsverträgen gegenüber dem Jahr 2017 erzielt werden, heißt es von IHK-Pressesprecher Lars Fiehler. Ebenfalls im Plus liegen die Kreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit sechs Prozent und die Stadt Dresden mit fünf Prozent. Rückläufig gestaltet sich hingegen die Entwicklung im Landkreis Bautzen mit bis dato einem Minus von fünf Prozent sowie Görlitz mit minus drei Prozent.

Die Ausbildungsquote der Unternehmen im IHK-Bezirk Dresden liegt derzeit bei rund 36 Prozent, heißt es von der Pressestelle der Kammer. Das bedeute, dass von 6 813 Unternehmen, die über eine Ausbildungsberechtigung verfügen, 2 464 aktiv ausbilden. Sachsenweit beträgt die Quote im IHK-Bereich rund 33 Prozent. (SZ)

www.dresden.ihk.de