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Lehrverbund mit Liberec startet

In einem Millionen-Euro-Projekt bündeln die Zittauer Hochschule und die Uni im Nachbarland ihre Kräfte bei der Ausbildung im Bereich Kunststofftechnik.

© Matthias Weber

Ein binationales Bildungsprojekt zum Aufbau und der Einrichtung eines grenzübergreifenden Lehrverbunds „Kunststofftechnik“ zwischen der Hochschule Zittau/Görlitz und der TU Liberec mit Unterstützung des Instituts für Ingenieurdidaktik der TU Dresden hat seine Arbeit aufgenommen. Das teilt die Hochschule Zittau/Görlitz mit. Das Projekt, das aus Mitteln der Europäischen Union mit etwa einer Million Euro gefördert wird, erlaube den beteiligten Hochschulen, neue Lehrformen im Bereich der modernen Kunststofftechnik zu entwickeln und zu erproben. Dabei sollen die Kernkompetenzen und technischen Ausstattungen der Projektpartner zusammengeführt werden, um die Lehrqualität und die Attraktivität der Ausbildung beiderseits der Grenze deutlich zu steigern, so die Hochschul-Pressestelle.

Der Lehrverbund soll in besonderem Maße die Bedürfnisse der industriellen Praxis berücksichtigen, heißt es in dem Schreiben der Hochschule weiter, und den Studierenden neben den Grundlagen auch neueste Kunststofftechnologien näher bringen, um sie für einen erfolgreichen Einstieg sowohl im Unternehmen als Entwickler oder Projektleiter als auch in der Forschung vorzubereiten. Daher freue sich die Hochschule über die Bereitschaft zahlreicher innovativer Kunststoffverarbeiter aus der Oberlausitz und dem Landkreis Liberec, das Projekt zu unterstützen, erklärte Projektleiter Prof. Sebastian Scholz in der Mitteilung. (SZ)

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