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Dresdner läuft sensationell zum Gold

Der 19-jährige Kevin Joite überrascht bei der deutschen Leichtathletik-Meisterschaft in Leipzig über 400 Meter alle: Gegner, Klub und Trainerin.

Der Dresdner Kevin Joite schreit seine Freude raus.
Der Dresdner Kevin Joite schreit seine Freude raus. © dpa/Jens Büttner

Bei der deutschen Hallen-Leichtathletik-Meisterschaft in Leipzig hat Kevin Joite für eine Sensation gesorgt. Er lief erstmals bei den Großen mit und über 400 Meter zum Titel. Bereits sein Halbfinale hatte der Dresdner mit neuer Bestmarke gewonnen. Am Sonntag steigerte er sich noch mal und lief in 47,13 Sekunden wieder Bestzeit.

„Es war unglaublich“, sagte der 19-Jährige. Sein Ziel sei erst mal gewesen, das Finale zu erreichen. „Daher bin ich ohne Erwartungen ins Rennen gegangen und wollte einfach die Stimmung aufsaugen und Spaß haben.“ Er habe sich vorgenommen, die ersten 200 Meter relativ schnell anzugehen, um sich aus möglichem Gedrängel hinten rauszuhalten. „Das hat funktioniert, und dann hab ich einfach gehofft, irgendwie durchzukommen und dass keiner mehr vorbei kommt.“ Die Zeit, die am Ende rausgekommen sei, sei Bombe. „Im Vorlauf hatte ich ja schon meine Bestzeit gesteigert, und im Finale da noch mal was drauf zu packen, ist fantastisch.“

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Trainerin Claudia Marx sagte: „Es ist für alle überraschend.“ Sie wusste, dass er fit sei und was drauf habe. „Aber dass er eine 47,13 rennen kann, wusste ich nicht.“ Er habe das überragend gemacht, sich im Rennen nicht in Stresssituationen begeben und seine Chance genutzt. „Einige Top-Athleten haben gefehlt, und diese Gunst der Stunde hat er genutzt.“ Sie sei sehr stolz, auch wenn sie das natürlich im Vergleich zur deutschen Spitze einordnen könne. „Für Kevin ist das ein Schritt in die richtige Richtung, und ich hoffe, dass ihn das für den Sommer motiviert, unter 47 Sekunden zu laufen, denn das ist möglich.“ (SZ)

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