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Leichtes Wirtschaftswachstum in Sachsen

Die sächsische Wirtschaft hat sich im vergangenen Jahr leicht erholt - und das obwohl die Erwerbstätigen pro Kopf weniger erwirtschaftet haben.

Kamenz. Die sächsischen Arbeitnehmer haben im vergangenen Jahr pro Kopf weniger erwirtschaftet - und trotzdem für ein leichtes Wirtschaftswachstum gesorgt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Vergleich zu 2012 um 0,3 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Kamenz mitteilte. Im Jahr zuvor war es noch um 0,6 Prozent gesunken.

Das preisbereinigte Wachstum werde vor allem durch das produzierende Gewerbe (+0,6 Prozent) bestimmt. Eine weitere Ursache liege darin, dass die Zahl der Erwerbstätigen im Freistaat um 0,5 Prozent anstieg. Pro Kopf erwirtschaftete jeder Arbeitnehmer mit 50 246 Euro ein geringeres BIP. Das entspreche einem realen Rückgang von 0,3 Prozent.

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Laut Statistik betrug das Bruttoinlandsprodukt, also die Summe der in Sachsen neu geschaffenen Waren und Dienstleistungen, rund 99,9 Milliarden Euro. Das sei ein Anteil von 3,6 Prozent am gesamten deutschen BIP. Die Nachbarländer Sachsen-Anhalt und Thüringen erwirtschafteten mit 53 beziehungsweise 51 Milliarden Euro einen Anteil von jeweils 1,9 Prozent am bundesdeutschen Bruttoinlandsprodukt.

Mit dem Wachstum von 0,3 Prozent liege die sächsische Wirtschaft im ostdeutschen Durchschnitt, aber leicht hinter dem bundesweiten Wert von 0,4 Prozent, hieß es weiter. (dpa)