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Leipzig weit oben, Aue ganz unten

In der zweiten Fußball-Bundesliga ist RasenBallsport Leipzig weiter auf Erfolgskurs und steht nach dem Sieg gegen Darmstadt auf Platz zwei. Erzgebirge Aue dagegen wartet trotz neuen Trainers weiter auf den ersten Punkt.

© dpa

Leipzig/Darmstadt. RasenBallsport Leipzig bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga weiter auf Erfolgskurs. Der Aufsteiger setzte sich am Samstag gegen Eintracht Braunschweig mit 3:1 (2:0) durch und ist auch nach dem 5. Spieltag weiter ungeschlagen. Vor 24.949 Zuschauern machten Yussuf Poulsen (19./84. Minute) und Daniel Frahn (20.) den dritten Saisonsieg des Tabellen-Zweiten perfekt. Erstliga-Absteiger Braunschweig hat hingegen nach der dritten Niederlage in Serie gar die Abstiegsplätze im Blick. Havard Nielsen (48.) sorgte zwar dafür, dass RB nach 408 Minuten den ersten Gegentreffer in Liga zwei kassierte. Aber zu mehr reichte es nicht.

In Hälfte eins gingen die Messestädter vor allem in der Offensive zielstrebiger zu Werke, was sich in den Toren manifestierte. Poulsen lupfte nach einer schnellen Kombination den Ball gekonnt über Eintracht-Keeper Rafal Gikiewicz. Das zweite Tor nur 80 Sekunden später hätte hingegen nicht gelten dürfen, da Flankengeber Matthias Morys zuvor bei der Ballannahme im Abseits stand. Nach der Pause erhöhten die Niedersachsen den Druck, während die Gastgeber ihre spielerische Linie nicht mehr so konsequent durchbringen konnten. Aber mehr als der Anschlusstreffer von Nielsen sprang nicht heraus. Vielmehr sorgte der stark spielende Poulsen für die Entscheidung.

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Aue auch mit neuem Coach ohne Punkt

Erzgebirge Aue setzte unterdessen seine Negativserie unter dem neuen Trainer Tomislav Stipic fort: Beim Aufsteiger SV Darmstadt 98 unterlag der Tabellenletzte am Samstag mit 0:2 (0:1) und bleibt damit weiter ohne Punkt. Die „Lilien“ gewannen dagegen auch ihr drittes Heimspiel in dieser Saison und sind als Tabellendritter weiter unbesiegt. Die Tore erzielten Marcel Heller in der 42. Minute und Dominik Stroh-Engel (68.).

Darmstadt bestimmte vor 11.100 Zuschauern vom Anpfiff an das Spiel, benötigte aber bis zur 20. Minute, ehe es zum ersten Mal gefährlich vor das Tor kam. Heller scheiterte jedoch an Keeper Martin Männel. Kurz vor der Pause machte er es dann besser: Nach kluger Vorarbeit von Stroh-Engel brachte er sein Team mit einem Schuss aus knapp zehn Metern in Führung. In der zweiten Hälfte wurde Aue etwas mutiger, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Stroh-Engel machte in per Kopf mit seinem fünften Saisontor alles klar. (dpa)