Leipzig
Merken

Umweltschützer protestieren auf dem Weltverkehrsforum in Leipzig

In der Leipziger Messe ist am Mittwoch das Weltverkehrsforum 2022 gestartet. Zum Beginn kletterten Umweltaktivisten auf den Messeturm und entrollten Protestplakat.

 0 Min.
Teilen
Folgen
Mitglieder der Umweltschutzorganisation Robin Wood protestieren mit einem großen Banner zum Auftakt des Weltverkehrsforums gegen die Subventionierung fossiler Kraftstoffe.
Mitglieder der Umweltschutzorganisation Robin Wood protestieren mit einem großen Banner zum Auftakt des Weltverkehrsforums gegen die Subventionierung fossiler Kraftstoffe. © Jan Woitas/dpa

Leipzig. Die Umweltschutzorganisation Robin Wood hat zum Auftakt des Weltverkehrsforums in Leipzig gegen die Subventionierung fossiler Kraftstoffe protestiert. Vier Kletterer seilten sich am Mittwochmorgen von einem Turm auf dem Messegelände ab und entrollten in etwa 25 Meter Höhe ein Protestplakat.

Deutschland wehre sich noch immer gegen die Abschaffung des Dieselprivilegs, kritisierte die Mobilitätsreferentin der Organisation, Dominique Just. Zudem müsse eine Kerosinsteuer endlich auf europäischer oder internationaler Ebene geregelt werden.

Anzeige HOLDER
Zuverlässigkeit und Erfahrung
Zuverlässigkeit und Erfahrung

Kettensäge kaputt oder Profi-Gerät für´s Wochenende gesucht? Bei HOLDER kein Problem: Onlineshop, Werkstatt und Leihservice sorgen für funktionierendes und passendes Gerät.

"Das Verkehrsforum sagt immer, dass das auch seine Position sei. Wir wollten sie jetzt daran erinnern, dass sie nicht nur reden, sondern auch handeln müssen", sagte Just. Das globalisierungskritische Netzwerk Attack hatte weiteren Protest angekündigt. Polizei und Leipziger Messe beobachteten die Kletter-Aktion ruhig. Die Situation sei unter Kontrolle, die Sicherheit aller Teilnehmer gewährleistet, sagte Messe-Sprecher Andreas Knaut.

Zum dreitägigen Weltverkehrsforum wurden rund 600 Fachleute erwartet, darunter auch zahlreiche Verkehrsminister aus den 63 Mitgliedstaaten des International Transport Forum (ITF) der OECD. Ein Schwerpunkt sollte in diesem Jahr die Ukraine mit ihren blockierten Handelswegen und der im Krieg zerstörten Infrastruktur sein. (dpa)

Mehr zum Thema Leipzig