merken

Sachsen

Leipziger Minifant erfolgreich operiert

Der kleine Elefantenbulle musste wegen eines Nabelbruchs unters Messer. Für die Tierärzte war das eine Herausforderung.

Nach der Operation bereiten Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard (l.) und Bereichsleiter Thomas Günther das Aufwachen vor.
Nach der Operation bereiten Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard (l.) und Bereichsleiter Thomas Günther das Aufwachen vor. © Zoo Leipzig

Leipzig. Der kleine Elefant im Leipziger Zoo ist am Dienstag erfolgreich wegen eines Nabelbruchs operiert worden. Nach Angaben von Zoodirektor Jörg Junhold habe der 14 Wochen alte Bulle nach der Narkose bereits wieder Ersatzmilch getrunken. 

"Wir sind mit dem Verlauf der Operation zufrieden. Jetzt müssen wir den Heilungsprozess abwarten", sagte Zootierarzt Andreas Bernhard. Nach der Nacht sei klar, ob der kleine Bulle den Eingriff gut überstanden hat.

Erfolg ist mein Ziel. Wissen mein Weg.

njumii ist der Ausgangsort für individuelle Karrieren. Im Handwerk. Im Betrieb. Im Mittelstand. In der Selbstständigkeit.

Die erste Operation dieser Art stellte für die Tierärzte eine Herausforderung dar. Etwa, da die Experten keine Vorerfahrung für die Dosierung der Narkose hatten. Der Eingriff dauerte etwa eine Stunde, danach wurden laut Zoodirektor die Gewebeschichten vernäht. 140 Kilo bringt der kleine Elefant derzeit auf die Waage. Damit sei er kräftig genug für die Operation gewesen.

Weiterführende Artikel

Symbolbild verwandter Artikel

Leipziger Minifant in kritischem Zustand

Bền Lòng war von seiner Mutter verstoßen worden, entwickelte sich aber dank Ersatzmilch gut. Ob die Verschlechterung an seiner Ernährung liegt?

Symbolbild verwandter Artikel

Der Minifant hat einen Namen

Der Elefantenbulle im Leipziger Zoo wurde am Montagnachmittag getauft. Über seinen Namen haben Tausende Menschen abgestimmt.

Symbolbild verwandter Artikel

Freiheit für den Minifanten

Das Elefantenbaby, das von der Mutter abgelehnt wird, macht im Leipziger Zoo seine ersten Schritte in die Sonne. Das Video.

Symbolbild verwandter Artikel

So kämpft sich Leipzigs Minifant durch

Weil die Mutter ihr Baby nicht annimmt, baut der sechs Wochen alte Elefantenjunge Kontakt zu seinen Tanten auf – mit teils heiklen Situationen.

Der Elefantenbulle war am 25. Januar im Leipziger Zoo geboren worden. Seine Mutter Hoa lehnte den Nachwuchs ab. Die Tanten Don Chung und Rani übernahmen die Betreuung des Elefanten, der Bulle wird mit Ersatzmilch gefüttert. 

Ihr erstes Kalb hatte seine Mutter Hoa 2012 direkt nach der Geburt attackiert und getötet. Das zweite Baby musste 2015 nach einer Krankheit eingeschläfert werden.  (dpa)

Tierpfleger David Geers (l.) und Zootierazt Dr. Andreas Bernhard überwachen das Elefantenkalb nach dem Aufwachen. 
Tierpfleger David Geers (l.) und Zootierazt Dr. Andreas Bernhard überwachen das Elefantenkalb nach dem Aufwachen.  © Zoo Leipzig