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Sachsen

Leipzigerin erhält Literaturpreis 2020

Für ihre Prosawerke wird Daniela Krien in diesem Jahr mit dem Sächsischen Literaturpreis geehrt.

Daniela Krien wuchs in Jena und im Vogtland auf, studierte nach verschiedenen beruflichen Tätigkeiten Kulturwissenschaften, Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig. Seit 1999 lebt sie in der Messestadt.
Daniela Krien wuchs in Jena und im Vogtland auf, studierte nach verschiedenen beruflichen Tätigkeiten Kulturwissenschaften, Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig. Seit 1999 lebt sie in der Messestadt. © Jan Woitas/dpa

Daniela Krien erhält den mit 10.000 Euro dotierten Sächsischen Literaturpreis 2020. Die in Leipzig lebende Autorin bekommt die Auszeichnung für ihre bisherigen Prosawerke, teilte das Kulturministerium am Freitag in Dresden mit. "Die Fachjury würdigt mit ihrer Entscheidung eine wichtige und faszinierende Autorin, die mit einem präzisen Blick selbstbewusste Frauen in den Mittelpunkt stellt. Ihre Bücher sind bedeutende sprachliche Kunstwerke. Sie regen zum Nachdenken über die Gesellschaft, unsere Umgebung und nicht zuletzt über uns selbst an", erklärte Ministerin Barbara Klepsch (CDU).

Krien (44) wuchs in Jena und im Vogtland auf, studierte nach verschiedenen beruflichen Tätigkeiten Kulturwissenschaften, Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig. Seit 1999 lebt sie in der Messestadt, seit 2010 als freiberufliche Schriftstellerin.

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"Daniela Krien debütierte 2011 mit einem erstaunlichen Roman, dessen Titel als programmatisch für ihre literarische Intention gelesen werden könnte: Irgendwann werden wir uns alles erzählen. Es ist jener Spannungsbogen zwischen irgendwann und alles, in dem im besten Sinne erzählt wird - atmosphärisch, genau, unerbittlich - in einem klaren, sinnlichen Ton, der seinem eigenen Rhythmus folgt", urteilte die Juryvorsitzende Undine Materni.

Der Sächsische Literaturpreis wird seit 2012 gemeinsam vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus und dem Sächsischen Literaturrat alle zwei Jahre verliehen. Die Auszeichnung geht an Autorinnen und Autoren, die einen Bezug zu Sachsen haben. Bisherige Preisträger waren Róža Domašcyna, Franziska Gerstenberg, Jan Kuhlbrodt und Andreas Altmann. Die Preisverleihung soll Anfang Dezember erfolgen. (dpa)

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