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Döbeln

Leisnig denkt an die Zukunft

Dafür ist die Analyse des Ist-Zustandes nötig. Das wird eine Firma übernehmen.

Leisnig hat landschaftlich und kulturell einiges zu bieten. Trotzdem verlieren die Stadt und auch der ländliche Bereich jedes Jahr Einwohner.
Leisnig hat landschaftlich und kulturell einiges zu bieten. Trotzdem verlieren die Stadt und auch der ländliche Bereich jedes Jahr Einwohner. © Dietmar Thomas/Archiv

Leisnig. Leisnig schrumpft – bezogen auf die Einwohner. Viel kann die Kommune dagegen nicht ausrichten. Was sie allerdings tun kann, soll in den nächsten Monaten angepackt werden. Ein Förderprogramm macht‘s möglich.

Wie Bürgermeister Tobias Goth (CDU) den Stadträten sagte, hat die Verwaltung einen Auftrag ausgeschrieben. Das noch zu beauftragende Büro soll sich verschiedenen Aufgaben widmen und zunächst mit einer Grundlagenerfassung beginnen.

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Vater, Mutter und Kinder
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Ziel ist dem Rathauschef zufolge der Aufbau eines Demografiemanagements. Entstehen soll eine interaktive Internetseite – ein Zukunftsportal, das alle Akteure, Angebote und Initiativen zusammenfügt und vernetzt. Gedacht ist das Portal für Leisniger, Neu-Leisniger und solche, die es wie zum Beispiel Einpendler werden könnten. Aber auch Touristen, Unternehmer oder Schüler sind angesprochen. 

App lädt künftig ins Freibad ein

Speziell gehe es um die Themenbereiche Leben, Wohnen und Arbeiten. Parallel werde an einer Überarbeitung der Stadt-Homepage sowie am Aufbau einer stadteigenen App gearbeitet. Über die bekommen Nutzer dann zum Beispiel bei wechselhaftem Wetter die Information geliefert, ob das Freibad geöffnet hat und vielleicht auch noch, welche Wassertemperatur aktuell herrscht.

Das Demografieprojekt ist eines von landesweit sieben, die Anfang 2020 begonnen haben. In Leisnig unterstützt der Freistaat Sachsen das mit 81.000 Euro. Ein Teil des Geldes fließt in eine IT-Fachkraft, die die Ideen medial umsetzen kann. Das Projekt läuft noch bis Ende 2021.

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